Ransomware zu gut: FBI rät Erpressungsopfern, einfach zu zahlen

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Die Erpressertrojaner, mit denen Cyberkriminelle die Daten ihrer Opfer verschlüsseln, werden immer fortschrittlicher. Wegen mangelnder Alternativen empfiehlt das FBI Betroffenen deshalb, im Zweifelsfall das Lösegeld für gesperrte Dateien "einfach zu bezahlen".

Ransomware einfach zu gut geworden

Erpressungsfälle im Internet nehmen immer mehr zu. Oft wird die sogenannte Ransomware dazu eingesetzt, Dateien auf der Festplatte des Opfers zu verschlüsseln. Diese werden dann nur gegen Zahlung eines Lösegelds von den kriminellen Programmieren wieder freigegeben. Laut dem FBI bleibt den Betroffenen in vielen Fällen keine weitere Alternative, als den Forderungen der Erpresser nachzukommen. Betrüger nutzen Windows-10-LaunchDie Ransomware CTB-Locker: Der PC wird verschlüsselt und Geld erpresst "Die Ransomware ist so gut! Um ehrlich zu sein, empfehlen wir Leuten oft, das Lösegeld einfach zu bezahlen", verkündete Joseph Bonavolonta, Ermittlungsleiter beim FBI bei der Sicherheitskonferenz Cyber Security Summit in Boston. Wie der Experte weiter ausführt, würden Dateien durch viele der Behörde bekannten Krypto-Trojaner so effizient verschlüsselt, dass diese selbst von Experten nicht wiederhergestellt werden können. Die Bemühungen der Behörde und Anderer, die "von der Mailware genutzte Verschlüsselung" zu knacken, haben demnach bisher "kaum Früchte getragen".

Stetiger Anstieg aber meist ehrlich

Der Erfolg der Ransomware hat für die einzelnen Opfer laut der aktuellen Analyse des FBI sogar klare Vorteile. Da so viele Betroffene bereitwillig das geforderte Lösegeld bezahlen, wären Kriminelle weniger dazu veranlasst, durch ein einzelnes Opfer "übermäßig viel Profit" erzielen zu wollen. Die geforderten Beträge wären deshalb meist eher niedrig. Wie der Ermittlungsleiter Bonavolonta weiter erläutert, könne man sich außerdem meist auf das Wort der Erpresser verlassen. Nach erfolgter Zahlung würden fast ausnahmslos die gesperrten Dateien wieder freigeben.

Alleine im Zeitraum von April 2014 bis Juni 2015 sind beim FBI laut eigener Aussage fast 1000 Beschwerden eingegangen, die sich alleine um die aktuell sehr verbreitet Ransomware "Cryptowall" drehen. Der registrierte Schaden belief sich in diesem Zeitraum auf 18 Millionen Dollar. Interessante Randnotiz: Polizeistationen sind laut dem FBI ein besonders beliebtes Ziel für Ransomware. Die aktuellen Aussagen des FBI zu Erpressertrojanern hat die Seite Securityledger zusammengefasst. Schadcode, Schadsoftware, Ransomware, Schadprogramme Schadcode, Schadsoftware, Ransomware, Schadprogramme
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