Ex-Nokianer in Geldnöten:
Jolla vertröstet Tablet-Unterstützer
Die finnische Firma Jolla, einst von einigen früheren Nokia-Mitarbeitern mitgegründet und inzwischen vor allem bekannt für das Jolla Smartphone, das Jolla Tablet und das hauseigene mobile Betriebssystem Sailfish OS mit seinen innovativen Ideen in Sachen Nutzerführung, steht vor großen Problemen.
Wie Mitgründer und Vorstandsvorsitzender Antti Saarnio jetzt in einem offenen Brief an die Community, die Fans und auch die Crowdfunding-Unterstützer für das Jolla Tablet mitteilte, hat das kleine Unternehmen mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen. Die wohl größte Schwierigkeit ist, dass Jolla das Geld ausgegangen ist, da sich einer der wichtigsten Investoren zurückgezogen hat.
Saarnio zufolge gab es bereits zwei andere Situationen, in denen Jolla praktisch vor dem Aus stand. Zum einen verlor man Anfang 2013 die "gesamte Technologieplattform", bevor dann Ende 2014 die Verkäufe des Jolla Smartphones so gar nicht an die Erwartungen herankamen. Jetzt steht man vor dem nächsten großen Problem.
Den Angaben zufolge hat sich der bisher größte Investor aus der eigentlich in Kürze abzuschließenden nächsten Finanzierungsrunde verabschiedet. Eigentlich sei geplant gewesen, rund 10 Millionen Euro zusammenzubekommen, um die bestehenden Projekte weiter voranzutreiben. Da die Finanzierung nicht gelangt, wurden einige Mitarbeiter jetzt freigestellt und man hat praktisch Gläubigerschutz beantragt.
Siehe auch: Ex-Nokianer: Jolla stößt Hardware ab und setzt alles auf Sailfish OS
Jetzt hofft Jolla, dass man im Dezember wieder genug Geld zusammenbekommt, um das Unternehmen wieder aus dem aktuellen Tal herauszuführen. Gleichzeitig besteht Saarnio darauf, dass das inzwischen bereits lange laufende Vorhaben, mit dem Jolla Tablet das Produktportolio über das Smartphone hinaus zu erweitern, keineswegs gescheitert ist.
Zwar hat man rund 50 Prozent der bisher dafür investierten Gelder in die Arbeit an Sailfish OS gesteckt - und nicht in die Hardware des Produkts - doch trotzdem soll dies nicht der Grund für die finanziellen Probleme sein. Stattdessen sind die Finanzierungsschwierigkeiten an den Verzögerungen rund um das Jolla Tablet schuld, heißt es.
Wer über IndieGoGo das Geld für das Jolla Tablet vorgestreckt hat, muss nun leider abwarten, bis die Finanzprobleme unter Kontrolle sind, um Kompensation zu erhalten. Man arbeite hart daran, die Finanzierung im Dezember zur organisieren und untersucht verschiedene Alternativen, um das Tablet-Projekt zu lösen und die Kunden für verspätete oder ausgebliebene Lieferungen zu entschädigen. Abschließend bat Saarnio um die Geduld. Künftig will man keine eigene Hardware mehr anbieten, sondern Sailfish OS an Hersteller lizenzieren.
Saarnio zufolge gab es bereits zwei andere Situationen, in denen Jolla praktisch vor dem Aus stand. Zum einen verlor man Anfang 2013 die "gesamte Technologieplattform", bevor dann Ende 2014 die Verkäufe des Jolla Smartphones so gar nicht an die Erwartungen herankamen. Jetzt steht man vor dem nächsten großen Problem.
Den Angaben zufolge hat sich der bisher größte Investor aus der eigentlich in Kürze abzuschließenden nächsten Finanzierungsrunde verabschiedet. Eigentlich sei geplant gewesen, rund 10 Millionen Euro zusammenzubekommen, um die bestehenden Projekte weiter voranzutreiben. Da die Finanzierung nicht gelangt, wurden einige Mitarbeiter jetzt freigestellt und man hat praktisch Gläubigerschutz beantragt.
Siehe auch: Ex-Nokianer: Jolla stößt Hardware ab und setzt alles auf Sailfish OS
Jetzt hofft Jolla, dass man im Dezember wieder genug Geld zusammenbekommt, um das Unternehmen wieder aus dem aktuellen Tal herauszuführen. Gleichzeitig besteht Saarnio darauf, dass das inzwischen bereits lange laufende Vorhaben, mit dem Jolla Tablet das Produktportolio über das Smartphone hinaus zu erweitern, keineswegs gescheitert ist.
Zwar hat man rund 50 Prozent der bisher dafür investierten Gelder in die Arbeit an Sailfish OS gesteckt - und nicht in die Hardware des Produkts - doch trotzdem soll dies nicht der Grund für die finanziellen Probleme sein. Stattdessen sind die Finanzierungsschwierigkeiten an den Verzögerungen rund um das Jolla Tablet schuld, heißt es.
Wer über IndieGoGo das Geld für das Jolla Tablet vorgestreckt hat, muss nun leider abwarten, bis die Finanzprobleme unter Kontrolle sind, um Kompensation zu erhalten. Man arbeite hart daran, die Finanzierung im Dezember zur organisieren und untersucht verschiedene Alternativen, um das Tablet-Projekt zu lösen und die Kunden für verspätete oder ausgebliebene Lieferungen zu entschädigen. Abschließend bat Saarnio um die Geduld. Künftig will man keine eigene Hardware mehr anbieten, sondern Sailfish OS an Hersteller lizenzieren.
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