Audi muss problematische Software in weiteren Autos einräumen

Auto, Autobahn, fahrt Bildquelle: nachhaltigmobil.de
Im dem immer weitere Kreise ziehenden Abgasskandal hat die VW-Tochter Audi nun eingeräumt, ebenfalls Software-Komponenten in ihren Fahrzeugen eingesetzt zu haben, die zumindest in den USA in dieser Form illegal sind. Manipulationen von Tests weist man jedoch von sich.
Der strittige Punkt liegt in der Software für die Temperatur-Konditionierung des Abgasreinigungs-Systems. Die zuständigen Behörden bemängelten hier, dass diese in der vorliegenden Form über Jahre nicht ordentlich beschrieben und bei den Zulassungsstellen angemeldet wurde. Daher wurde der Verkaufsstopp für die Modelle, die mit der Software ausgestattet sind, erst einmal verlängert.

webOS-Smartwatch von LG und Audi (Android Central)webOS-Smartwatch von LG und Audi (Android Central)webOS-Smartwatch von LG und Audi (Android Central)webOS-Smartwatch von LG und Audi (Android Central)

Nach Gesprächen mit den Behörden erklärte Audi nun, dass man eine aktualisierte Software in den Fahrzeugen installieren will, sobald diese von den zuständigen Stellen abgenommen worden sei. Das umfasst die Autos A6, A7, A8, Q5 und Q7, die ab dem Jahr 2009 auf den Markt kamen. Die Sache betrifft aber nicht nur Audi, sondern auch Fahrzeuge der Schwestermarken VW und Porsche.

Keine bewusste Manipulation

Bewusste Manipulationen will Audi mit der Software allerdings nicht angestrebt haben. Vielmehr handle es sich um eine unzureichende Dokumentation. Letztlich hätten sich die Fahrzeuge in Testumgebungen hier aber nicht anders verhalten, als auf der Straße. Das ändert letztlich aber nichts daran, dass die fragliche Software als so genanntes "Defeat Device" angesehen wird und damit zumindest in den USA gegen die geltende Rechtslage verstoßen wurde.

Die Umstellung der fraglichen Modelle auf eine zugelassene Version der Software wird weitere finanzielle Belastungen für das Unternehmen mit sich bringen. Audi rechnet hier aktuell mit einem mittleren zweistelligen Millionen-Betrag. Hinzu kommt natürlich ein weiterer Image-Schaden, da die Sache über jene Modellreihen hinausgeht, für die bisher vom Konzern Probleme zugegeben wurden. Auto, Autobahn, fahrt Auto, Autobahn, fahrt nachhaltigmobil.de
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