Jahrzehnte Erfahrung: Facebook wirbt Microsofts Bildspezialisten ab
Dem Social Network Facebook ist es gelungen, Microsoft drei langjährige Forscher aus der Research-Abteilung abzuluchsen. Die Motivation in deren Wechsel dürfte wohl kaum am Arbeitsumfeld oder der Bezahlung liegen, sondern an spannenden Aufgaben, die sie nun zu bewältigen haben.
Bei den drei bisherigen Microsoft-Mitarbeitern handelt es sich um Rick Szeliski, Michael Cohen und Matt Uyttendaele. Diese waren zusammengenommen jetzt rund 60 Jahre bei dem Software-Konzern tätig. Bei allen drei handelt es sich um ausgewiesene Spezialisten für die computergestützte Bildverarbeitung, mit der sie sich auch im Zuge verschiedener Projekte bei Microsoft beschäftigten, die teilweise auch den Nutzern vertraut sind - in Form von Hyperlapse, Photosynth, Blink, HD View und verschiedenen Features in Windows, Bing und Office.
Bei Facebook haben sie nun die Aufgabe, an etwas Neuem zu arbeiten: "Wir werden neue Tools und Technologien für die ganze Facebook-Community bereitstellen, die bisher nur für Spezialisten zugänglich waren oder mit denen man sich über viele Stunden beschäftigen musste", heißt es in der Beschreibung ihres Teams.
Die Forscher bekommen hier also die Gelegenheit, bisher noch recht unhandliche Technologien auf einen Stand zu bringen, an dem sie von einer breiten Schicht von Nutzern verwendbar werden. Dies dürfte ein etwas spannenderer Prozess sein, als die Arbeit für Microsoft Research, wo Neuentwicklungen eher langsam und teilweise auch nur in Teilen in reale Produkte einfließen. Umziehen müssen die drei gestandenen Informatiker für ihren neuen Job nicht. Facebook hat ihnen bereits eine eigene Abteilung in der Niederlassung in Seattle eingerichtet.
Bei Facebook haben sie nun die Aufgabe, an etwas Neuem zu arbeiten: "Wir werden neue Tools und Technologien für die ganze Facebook-Community bereitstellen, die bisher nur für Spezialisten zugänglich waren oder mit denen man sich über viele Stunden beschäftigen musste", heißt es in der Beschreibung ihres Teams.
3D und VR für alle
Konkreter wird man an dieser Stelle nicht, doch gibt es weitergehende Hinweise, woran die Forscher in der nächsten Zeit arbeiten werden. Den Nutzern des Social Networks sollen Werkzeuge an die Hand gegeben werden, mit denen sie in Zukunft 3D-Videos und Virtual Reality-Umgebungen erstellen und über ihre Profile mit anderen Anwendern teilen können. Das dürfte dann vor allem im Laufe des kommenden Jahres interessant werden, wenn die Facebook-Tochter Oculus ihre VR-Systeme einem breiteren Publikum zugänglich macht.Die Forscher bekommen hier also die Gelegenheit, bisher noch recht unhandliche Technologien auf einen Stand zu bringen, an dem sie von einer breiten Schicht von Nutzern verwendbar werden. Dies dürfte ein etwas spannenderer Prozess sein, als die Arbeit für Microsoft Research, wo Neuentwicklungen eher langsam und teilweise auch nur in Teilen in reale Produkte einfließen. Umziehen müssen die drei gestandenen Informatiker für ihren neuen Job nicht. Facebook hat ihnen bereits eine eigene Abteilung in der Niederlassung in Seattle eingerichtet.
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