Microsoft: Milliarden-Investition, die im besten Fall keiner bemerkt

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Eines der Felder, in die der Software-Konzern Microsoft in den letzten Monaten eine Menge Geld steckt, bleibt für den Nutzer im besten Fall komplett unsichtbar: In diesem Jahr investierte das Unternehmen bereits eine Milliarde Dollar in die Sicherheit seiner Produkte.
Es bedarf schon eines entsprechenden Problembewusstseins im Management eines Unternehmens, solch große Geldmengen in die Security fließen zu lassen. Denn wenn diese sich auszahlen, merkt der Kunde - anders als bei neuen Features oder Diensten - einfach gar nichts. Allerdings hat Microsoft die Bedeutung des Feldes mit den Jahren auch schmerzlich lernen müssen.

Nun aber stellen umfangreiche Veränderungen in der Ausrichtung der Produkte und in deren Design die Sicherheits-Experten vor große Herausforderungen. Das Microsoft-Management reagierte darauf mit verschiedenen Maßnahmen, die letztlich solch große Kosten aufkommen ließen. Gegenüber dem Magazin Darkreading erklärte Microsofts Chief Security Officer Bret Arsenault, dass man die Zahl der Sicherheits-Experten in der Belegschaft in diesem Jahr beispielsweise verdoppelt habe.

Integrierter Ansatz über ganzen Konzern

Das Personal wurde allerdings nicht nur aufgestockt, auch organisatorisch reagierte man auf die sich verändernden Anforderungen. So kümmern sich inzwischen beispielsweise eine neu aufgebaute Managed-Security-Services-Gruppe um entsprechende Belange und ein neues Operations-Zentrum beschäftigt sich mit den jeweils aktuellen Bedrohungslagen. Der Kern liegt hier darin, dass sich nicht mehr Sicherheits-Experten in den einzelnen Produktgruppen um die Sicherheit der jeweiligen Anwendungen und Services allein kümmern. Microsoft versucht vielmehr auch einen integrierten Ansatz über die gesamte Produktpalette hinzubekommen.

Begleitet wird dies mit einigen gezielten Übernahmen. Microsoft kauft dabei in erster Linie kleinere Firmen auf, deren Technologie ein spezielles Feld im Security-Bereich voranbringt. In diesem Jahr schluckte der Konzern so bisher drei Unternehmen, die sich mit lernenden Algorithmen, Cloud-Sicherheit und Verschlüsselung beschäftigten.

"Wir waren bereits recht gut darin, sicheren Code zu entwickeln und sichere Dienste aufzubauen. Wir mussten aber mehr tun, um Endpunkte besser aktiv zu schützen und dafür auch Rückmeldungen aus der Cloud zu erhalten", erläuterte Arsenault. IFA 2015, IFA 2016, Microsoft Logo, Messestand, Microsoft Booth, Microsoft IFA IFA 2015, IFA 2016, Microsoft Logo, Messestand, Microsoft Booth, Microsoft IFA
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