Gemalto versichert nach NSA-Hack:
"Unsere SIM-Karten sind sicher"
Ende vergangener Woche hieß es, dass nach einem massiven NSA/GCHQ-Hack auf den niederländischen SIM-Karten-Hersteller Gemalto das "Game Over" für mobile Verschlüsselung gekommen sei. Das Unternehmen hat sofort eine Untersuchung in die Wege geleitet und laut ersten Erkenntnissen will man eigenen Angaben nach keine Beweise für kompromittierte Kryptografie gefunden haben.
Am Freitag vergangener Woche gab es einen Bericht aus dem Fundus der Dokumente von Edward Snowden, wonach sich die National Security Agency (NSA) und deren britisches Gegenstück Government Communications Headquarters (GCHQ) den Zugang zu den internen Systemen von Gemalto verschafft und die Verschlüsselungs-Keys erlangt hätten. Die vermeintliche Folge ist, dass die Geheimdienste damit einen direkten Zugang zu Milliarden Mobilfunkverbindungen haben sollen.
Details nannte das Unternehmen bisher keine, diese sollen morgen Nachmittag auf der Webseite veröffentlicht werden. Am Mittwochvormittag will man zudem in einer Pressekonferenz in Paris (10.30 Uhr Ortszeit), die Ergebnisse der Untersuchung der Öffentlichkeit präsentieren.
Siehe auch: NSA hat SIM-Karten-Keys, 'Game Over' für mobile Verschlüsselung
Verschlüsselung noch sicher?
Gemalto ist der weltgrößte Hersteller von SIM-Karten sowie anderen Chip-gestützten Produkten, darunter Kreditkarten und Reisepässen, und stellt jährlich zwei Milliarden derartiger "Subscriber Identity Modules" für den Mobilfunkzugang her.Am Freitag vergangener Woche gab es einen Bericht aus dem Fundus der Dokumente von Edward Snowden, wonach sich die National Security Agency (NSA) und deren britisches Gegenstück Government Communications Headquarters (GCHQ) den Zugang zu den internen Systemen von Gemalto verschafft und die Verschlüsselungs-Keys erlangt hätten. Die vermeintliche Folge ist, dass die Geheimdienste damit einen direkten Zugang zu Milliarden Mobilfunkverbindungen haben sollen.
Der Hersteller widerspricht
Doch heute hat Gemalto auf seiner Webseite ein Update zur "Angelegenheit mir SIM-Karten-Verschlüsselung-Keys" veröffentlicht: Darin schreibt man, dass die sofort eingeleitete Untersuchung ergeben hätte, dass "Gemalto-SIM-Produkte" sicher seien, weshalb man auch nicht davon ausgeht, dass die Sache einen "signifikanten finanziellen Schaden" zur Folge haben werde.Details nannte das Unternehmen bisher keine, diese sollen morgen Nachmittag auf der Webseite veröffentlicht werden. Am Mittwochvormittag will man zudem in einer Pressekonferenz in Paris (10.30 Uhr Ortszeit), die Ergebnisse der Untersuchung der Öffentlichkeit präsentieren.
Siehe auch: NSA hat SIM-Karten-Keys, 'Game Over' für mobile Verschlüsselung
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