Gegen Viren-"False Positives": Microsoft verbündet sich mit Google

Malware, Antivirus, Microsoft Security Essentials, Malware Warnung, Sicherheitswarnung Bildquelle: Microsoft
Als so genannte "False Positives" werden von Virenscannern erkannte angebliche Schadprogramme bezeichnet, die aber keine sind. Diese "falschen Viren" sorgen immer wieder für Kopfzerbrechen bei Nutzern wie Software-Anbietern. Google und Microsoft wollen nun gemeinsam die Anzahl derartiger Falschmeldungen verringern.

"Trusted Source"

Allzu häufig kommt es ja leider nicht vor, dass Microsoft und Google an einem Strang ziehen, im Falle der (Nicht-)Viren-Problematik können sich aber selbst diese beiden erbitterten Konkurrenten auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. Zusammen wollen sie dafür sorgen, dass die Anzahl der Flags, also Meldungen zu Viren-"False Positives", deutlich sinkt.

Hauptverantwortlich für das Projekt ist Virus Total, ein Anti-Malware-Unternehmen, das Google vor etwa einem Jahr übernommen hat. Virus Total entwickelt derzeit ein Programm namens "Trusted Source", also "vertrauenswürdige Quelle." Dieses soll großen Software-Entwicklern eine Möglichkeit geben, ihre Dateien zu teilen, sodass diese schnell und unkompliziert als legitim und sicher markiert werden können. Virus Total: Trusted SourceSo wird eine 'vertrauenswürdige Quelle' angezeigt Wird ein False Positive erkannt, dann informiert Virus Total das entsprechende Unternehmen, damit die Falschmeldung schnellsten behoben werden kann. Die Daten zu vertrauenswürdiger Software werden auch an die Anbieter von Antiviren-Programmen weitergereicht, damit es bei ihnen nicht zu entsprechenden Warnungen kommt.

Der wichtigste und bisher auch erste bzw. einzige Partner ist Microsoft (weitere folgen aber). In nur einer Woche konnte man laut Blogbeitrag von Virus Total mehr als 6000 False Positives beheben. Das Viren-Unternehmen bedankt sich deshalb explizit bei den Redmondern für das Bereitstellen von Metadaten zu unterschiedlichster Microsoft-Software.

Von der Initiative sollen Kunden wie Unternehmen profitieren, da die Nutzer immer wieder Programme nicht nutzen können, wenn ein Viren-Scanner dieses fälschlicherweise als "Malware" markiert. Die Software-Hersteller haben hingegen unter anderem das Problem, dass deren Support mit eigentlich nicht notwendigen Nutzeranfragen überflutet wird.

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