Überraschung: Nicht Google, sondern Amazon übernimmt Twitch
Der Gaming-Streaming-Dienst war Wochen lang als Fix-Kandidat für eine Google-Übernahme gehandelt worden, in der Nacht auf heute gab es aber eine Riesenüberraschung: Twitch geht nicht an Google, sondern den Versandhausriesen Amazon. Der seinerzeit kolportierte Kaufpreis liegt hingegen unverändert bei knapp einer Milliarde Dollar.
Amazon-Chef Jeff Bezos feierte das Geschäft euphorisch: "Das Übertragen und Ansehen von Gameplay ist ein globales Phänomen und Twitch hat eine Plattform aufgebaut, die zweistellige Millionen-Zahlen an Menschen zusammenbringt, die sich Milliarden an Gaming-Minuten pro Monat angucken." Der CEO meint weiter, dass es zahlreiche Parallelen zwischen Amazon und Twitch gebe: "Wie wir sind auch sie versessen nach Kunden (Anm.: in Sinne von Zufriedenheit) und denken gerne anders."
Ähnliches gab es auch von Emmett Shear, dem Twitch-CEO zu lesen: Auf der Seite des Dienstes veröffentlichte er einen Brief an die Kunden, in dem er das Geschäft bestätigt und sich bei der Community für die Unterstützung bedankt.
970 Millionen Dollar
Genauer gesagt zahlt Amazon 970 Millionen Dollar für Twitch, wie der Online-Händler auf seiner Webseite bekannt gab. Damit konnte man das Suchmaschinenunternehmen überraschend ausstechen, die Übernahme durch Google war Ende Juli bereits als "bestätigt" vermeldet worden, was sich aber nun als falsch erwiesen hat. Das grundsätzliche Interesse der Kalifornier war allerdings sicher keine Ente, Amazon dürfte Twitch aber Google vor der Nase wegeschnappt haben.Amazon-Chef Jeff Bezos feierte das Geschäft euphorisch: "Das Übertragen und Ansehen von Gameplay ist ein globales Phänomen und Twitch hat eine Plattform aufgebaut, die zweistellige Millionen-Zahlen an Menschen zusammenbringt, die sich Milliarden an Gaming-Minuten pro Monat angucken." Der CEO meint weiter, dass es zahlreiche Parallelen zwischen Amazon und Twitch gebe: "Wie wir sind auch sie versessen nach Kunden (Anm.: in Sinne von Zufriedenheit) und denken gerne anders."
Ähnliches gab es auch von Emmett Shear, dem Twitch-CEO zu lesen: Auf der Seite des Dienstes veröffentlichte er einen Brief an die Kunden, in dem er das Geschäft bestätigt und sich bei der Community für die Unterstützung bedankt.
Kartellwächter müssen OK geben
Das Geschäft muss erst durch Wettbewerbshüter bestätigt werden. Das war möglicherweise auch ein Grund, warum Amazon gegenüber Google den Vorzug erhalten hat: Google hätte als YouTube-Besitzer wohl einige Schwierigkeiten (mehr) gehabt, den Deal zu rechtfertigen, da YouTube und Twitch zweifellos einen Video-Giganten gebildet hätten.
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