EvolutionUI: Sony macht Android-Interface zum Spiel
Der japanische Elektronikkonzern hat ein Forschungsprojekt vorgestellt, das die Bezeichnung EvolutionUI trägt und sich mit der "Gamification" der Android-Oberfläche beschäftigt. Ziel ist es, den Umgang mit dem Interface "spielend" näherzubringen.
Sonys Ansatz sieht vor, den Smartphone-Besitzer nach dem Kauf zum Spieler zu machen. Dazu werden Elemente aus Videospielen übernommen, wie etwa die Belohnung des Nutzers mit Medaillen oder der Freischaltung von Funktionen. Auf diese Weise soll der Anwender die Oberfläche eines neuen Geräts kennenlernen und nebenbei auch noch Spaß haben.
Große Erklärungen bekommt der Nutzer bei Sonys EvolutionUI zunächst nicht. Stattdessen wird ihm eine in ihrer Funktionalität auf Grundaufgaben beschränkte Benutzeroberfläche präsentiert. Hat der Anwender dann die ihm zur Verfügung stehenden Anwendungen ein paar Mal benutzt, werden weitere Funktionen freigeschaltet.
Sony EvolutionUI
Als Beispiel wird von Sony gezeigt, dass der Homescreen eines neuen Android-Geräts bei dem Ansatz zunächst ohne den Zugriff auf die App-Übersicht angezeigt wird. Hat der Nutzer dann fünf Mal eine Anwendung wie etwa den Browser, die Kamera oder auch die Telefonie- und Messaging-Anwendungen geöffnet, wird der App-Drawer als "Achievement" freigeschaltet.
Auf ähnliche Art und Weise sollen auch die weiteren Features der Oberfläche erst im Laufe der Zeit freigeschaltet werden, um dann zum Beispiel Apps in Ordner zu sortieren, neue Homescreen-Flächen anzulegen oder ähnliches. Fraglich ist dabei, wie nützlich ein solcher Ansatz zur Einführung von unerfahrenen Smartphone-Nutzern in den Umgang mit ihrem neuen Gerät sein kann.
Sony spricht ausdrücklich von einem Forschungsprojekt, es ist also nicht davon auszugehen, dass das Unternehmen die "Gamification" der Android-Oberfläche zeitnah bei kommerziell vertriebenen Smartphones umsetzen will. Denkbar wäre, dass man damit gerade in aufstrebenden Märkten Kunden ansprechen könnte, die erstmals mit dem teilweise überfordernden Funktionsumfang eines Smartphones konfrontiert werden.
Große Erklärungen bekommt der Nutzer bei Sonys EvolutionUI zunächst nicht. Stattdessen wird ihm eine in ihrer Funktionalität auf Grundaufgaben beschränkte Benutzeroberfläche präsentiert. Hat der Anwender dann die ihm zur Verfügung stehenden Anwendungen ein paar Mal benutzt, werden weitere Funktionen freigeschaltet.
Sony EvolutionUI
Als Beispiel wird von Sony gezeigt, dass der Homescreen eines neuen Android-Geräts bei dem Ansatz zunächst ohne den Zugriff auf die App-Übersicht angezeigt wird. Hat der Nutzer dann fünf Mal eine Anwendung wie etwa den Browser, die Kamera oder auch die Telefonie- und Messaging-Anwendungen geöffnet, wird der App-Drawer als "Achievement" freigeschaltet.
Auf ähnliche Art und Weise sollen auch die weiteren Features der Oberfläche erst im Laufe der Zeit freigeschaltet werden, um dann zum Beispiel Apps in Ordner zu sortieren, neue Homescreen-Flächen anzulegen oder ähnliches. Fraglich ist dabei, wie nützlich ein solcher Ansatz zur Einführung von unerfahrenen Smartphone-Nutzern in den Umgang mit ihrem neuen Gerät sein kann.
Sony spricht ausdrücklich von einem Forschungsprojekt, es ist also nicht davon auszugehen, dass das Unternehmen die "Gamification" der Android-Oberfläche zeitnah bei kommerziell vertriebenen Smartphones umsetzen will. Denkbar wäre, dass man damit gerade in aufstrebenden Märkten Kunden ansprechen könnte, die erstmals mit dem teilweise überfordernden Funktionsumfang eines Smartphones konfrontiert werden.
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