Bald günstiges Nexus-Smartphone mit 64-Bit & LTE?
Aus Taiwan ist zu hören, dass Google derzeit offenbar die Möglichkeiten für die Einführung eines sehr günstigen neuen Smartphones der Nexus-Reihe auslotet. Dabei denkt man angeblich auch über die erstmalige Verwendung eines Prozessors von MediaTek anstelle der bisher verwendeten Qualcomm-Plattformen nach.
Wie das taiwanische Finanzportal Economic Daily News unter Berufung auf Quellen aus der dortigen Zulieferindustrie meldet, will Google mit einem neuen Low-End-Modell der Nexus-Serie angeblich unter anderem den diversen günstigen Smartphones aus China etwas entgegensetzen und könnte mit millionenfachen Verkäufen MediaTeks Gewinn erheblich steigern helfen. Die Einführung soll für die zweite Jahreshälfte geplant sein.
Google will dem Vernehmen nach einen der neuen 64-Bit-fähigen SoCs von MediaTek einsetzen, bei dem auch ein LTE-Modem enthalten ist. Um welchen Chip es sich dabei handeln könnte, ist derzeit noch unklar, MediaTek hatte jedoch vor kurzem seine ersten Quad- und Octacore-SoCs im ARM big.LITTLE-Design angekündigt bei denen stromsparende und leistungsstarke Kerne mit einem LTE-Modem kombiniert werden.
Wahrscheinlich strebt Google einen Preispunkt um die 100-Dollar-Marke an, um mit dem neuen MediaTek-basierten Nexus im unteren Preissegment Fuß zu fassen. Gerade in diesem Bereich werden schon jetzt häufig Chips des taiwanischen Herstellers eingesetzt, wobei es sich vor allem um chinesische Anbieter handelt, die MediaTeks Plattformen verbauen. Jüngst haben aber auch bekannte Marken wie HTC, Sony und LG begonnen, MediaTek-Chips zu verwenden.
Dem Bericht zufolge hat MediaTek bereits ein Entwickler-Team für die Kooperation mit Google abgestellt, um technische Hilfestellung zu leisten und die entsprechenden Arbeiten zu beschleunigen. Hintergrund der Meldung aus Taiwan sind neue Äußerungen von Seiten MediaTeks, dass man künftig weltweit Fuß fassen will - um aus dem "chinesischen" ein "globales" MediaTek zu machen, wie es General-Manager Xie Qingjiang formulierte.
Google will dem Vernehmen nach einen der neuen 64-Bit-fähigen SoCs von MediaTek einsetzen, bei dem auch ein LTE-Modem enthalten ist. Um welchen Chip es sich dabei handeln könnte, ist derzeit noch unklar, MediaTek hatte jedoch vor kurzem seine ersten Quad- und Octacore-SoCs im ARM big.LITTLE-Design angekündigt bei denen stromsparende und leistungsstarke Kerne mit einem LTE-Modem kombiniert werden.
Wahrscheinlich strebt Google einen Preispunkt um die 100-Dollar-Marke an, um mit dem neuen MediaTek-basierten Nexus im unteren Preissegment Fuß zu fassen. Gerade in diesem Bereich werden schon jetzt häufig Chips des taiwanischen Herstellers eingesetzt, wobei es sich vor allem um chinesische Anbieter handelt, die MediaTeks Plattformen verbauen. Jüngst haben aber auch bekannte Marken wie HTC, Sony und LG begonnen, MediaTek-Chips zu verwenden.
MediaTeks Android-Support hinkt bisher hinterher
Problematisch ist dabei bisher, dass die Unterstützung für Android auf Seiten von MediaTek teilweise erheblich hinter Googles Versionssprüngen bleibt. So läuft aktuell maximal Android 4.2.2 "Jelly Bean" auf den SoCs, was auch für die erst seit einigen Monaten verfügbaren neuen Octacore-Plattformen gilt. Durch eine Zusammenarbeit mit Google könnte MediaTek die Android-Unterstützung auf breiter Front auf den neuesten Stand bringen, was dem Gesamtmarkt Vorteile bringt.Dem Bericht zufolge hat MediaTek bereits ein Entwickler-Team für die Kooperation mit Google abgestellt, um technische Hilfestellung zu leisten und die entsprechenden Arbeiten zu beschleunigen. Hintergrund der Meldung aus Taiwan sind neue Äußerungen von Seiten MediaTeks, dass man künftig weltweit Fuß fassen will - um aus dem "chinesischen" ein "globales" MediaTek zu machen, wie es General-Manager Xie Qingjiang formulierte.
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