Xbox One: SDK-Update soll 1080p-Spiele erleichtern

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Seit der Veröffentlichung der beiden Next-Generation-Konsolen Xbox One und PlayStation 4 gibt es eine Debatte über den Umstand, dass die Sony-Konsole 1080p durchwegs nativ darstellen kann, während das Microsoft-Gerät nur hochskaliert. Das könnte sich aber ändern.
Die PlayStation 4 hat derzeit technisch zweifellos die Nase vorne, Sony hat von Anfang auf die leistungsfähigere Hardware gesetzt. Bei Microsoft lässt sich die Geschwindigkeits- und vor allem Auflösungsbremse mit einem Begriff beschreiben: eSRAM. 32 MB dieser Arbeitsspeichervariante stehen auf der Xbox One zur Verfügung.

Nach Meinung von Entwicklern sind 32 MB aber zu wenig, um 1080p bei 60fps darstellen zu können. Das bestätigte nun auch Jean-Baptiste Bolcato, Senior Producer des kommenden Rebellion-Games-Titels Sniper Elite 3. Gegenüber der Seite GamingBolt sagte er, dass man theoretisch gut mit eSRAM zurechtkomme. Aber: "Es ist klar schwieriger auf der Xbox One die Maximalleistung herauszuholen, wenn man das versucht", so Bolcato. "Ich denke jedoch, dass eSRAM einfach nutzbar ist. Ein Teil des Problems ist es aber, dass die Größe für 1080p-Output geringfügig zu klein ist."


Belcato erläutert, dass diese RAM-Art zwar "super-schnell" sei, aufgrund der beschränkten Größe die Entwickler es aber schwer hätten, damit zu arbeiten. Stattdessen müssen sie auf diverse Tricks zurückgreifen, so der Rebellion-Producer. Belacoto meint, dass sich nun das Xbox 360/PS3-Szenario wiederhole, aber mit umgekehrten Vorzeichen, da nun die Microsoft-Konsole jene ist, die sich schwerer programmieren lasse.

Das soll laut Bolcato aber nicht bedeuten, dass die Xbox One leistungsschwächer ist, sondern nur, dass die Entwicklerarbeit erschwert werde. Inzwischen habe man das zwar unter Kontrolle, "die ersten paar Monate waren aber die Hölle." Er machte auch eine Andeutung, dass sich die Situation seitens Microsoft verbessern werde. Demnach werde es ein neues SDK für die Xbox One geben.

Die neuen Entwicklerwerkzeuge werden laut Bolcato "deutlich schneller sein und komfortablen Betrieb in 1080p ermöglichen." Die Kombination aus SDK und den gesammelten Erfahrungen werde es ermöglichen, dass die Xbox One (technisch) zur PS4 aufschließen kann, ist sich Bolcato sicher.

Siehe auch: Xbox One - Spiele bekommen bald mehr GPU-Power
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Mehr zum Thema: Xbox One
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