Netflix: Ein Deutschland-Start rückt immer näher

Netflix, TV-Serie, House of Cards Bildquelle: Netflix
Das Streaming-Portal Netflix gilt in den USA als erste Adresse für Film- und Fernsehinhalte. Das Portal, das die Branche derzeit auch mit Eigenproduktionen wie House of Cards revolutioniert, könnte es bald auch hier geben.
Netflix Deutschland: Davon träumen TV-Fans schon seit einer ganzen Weile. Zwar gibt es auch bei uns vergleichbare Angebote wie Watchever und den neuen Sky-Service Snap, Netflix gilt aber mit seinem umfangreichen Lizenz-Angebot bzw. der dazugehörigen Serien- und Filmauswahl als absolute Macht.

Seit einer Weile schon gibt es Hinweise darauf, dass Netflix seine Europa-Expansion vorbereitet bzw. erweitert (das Angebot ist bereits in UK, Irland, Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland und den Niederlanden verfügbar): Laut einem Bericht der US-Wirtschaftszeitung Wall Street Journal (via t3n) werden derzeit die wohl wichtigsten noch nicht erschlossenen europäischen Märkte anvisiert: Frankreich und Deutschland. House of CardsKevin Spacey, Star der Netflix-Eigenproduktion House of Cards Demnach verhandle man derzeit mit den großen US-Unterhaltungskonzernen über Lizenzen für diese Regionen sowie einige weitere nicht näher genannte EU-Länder. Nutzer aus Deutschland und Frankreich sind die für Netflix interessanteste Zielgruppe, da die beiden Länder den viert- bzw. fünftgrößten Breitbandmarkt der Welt darstellen.

Netflix, das als Online-Versand-Videothek begonnen hat und in den USA auch Pionierarbeit in Sachen Streaming geleistet hat, wird es in Europa aber nicht einfach haben. Vor allem aus zwei Gründen: Zum einen versuchen hierzulande bereits einige Anbieter als sich als "Netflix-Äquivalent" zu platzieren (Vivendi, Amazon, Sky), zum anderen ist das europäische Lizenzrechtegeflecht deutlich komplizierter als in den USA.

Zudem gibt es beispielsweise in Frankreich zahlreiche Auflagen in Bezug auf Ausstrahlung von Kinofilmen, Medienanbieter sind zudem verpflichtet, Filmproduktionen im eigenen Land zu finanzieren. Auch die komplizierten Rechteverflechtungen sind am Beispiel Frankreich gut zu sehen: Denn die hochgelobte Netflix-Eigenproduktion House of Cards etwa hat man dort exklusiv für zwei Jahre an Canal Plus verkauft. Das hätte möglicherweise zur Folge, dass man die eigene Serie nicht selbst zeigen dürfte, wenn man, so wie das WSJ schreibt, noch 2014 in Frankreich mit Netflix startet. Netflix, TV-Serie, House of Cards Netflix, TV-Serie, House of Cards Netflix
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren81
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 07:45 Uhr Samsung 40 Zoll Curved Fernseher (Full HD, Triple Tuner, Smart TV)
Samsung 40 Zoll Curved Fernseher (Full HD, Triple Tuner, Smart TV)
Original Amazon-Preis
435,00
Im Preisvergleich ab
424,90
Blitzangebot-Preis
379,00
Ersparnis zu Amazon 13% oder 56

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles

Tipp einsenden