Kaspersky will sicheres Betriebssystem entwickeln
Der russische Sicherheits-Dienstleister Kaspersky Lab will sich bei der Abwehr von Gefahren nicht mehr länger auf traditionelle Ansätze beschränken, sondern selbst ein möglichst sicheres Betriebssystem entwickeln.
Das erklärte Firmengründer Eugene Kaspersky auf der Konferenz ITU Telecom World 2012 in Dubai. Allerdings soll dieses nicht für die Rechner von Privatanwendern gedacht sein, sondern die Kernbereiche kritischer Infrastrukturen vor so geannten Cyberwar-Angriffen schützen. Das System soll demnach als Knotenpunkt für Automatisierungs-, Prozesssteuerungs- und -leitsysteme dienen.
"Wir können es uns nicht erlauben, dass Cyberkrieg unseren Fortschritt ins Straucheln bringt. Cyberkriegsführung gefährdet nicht nur Staaten und Unternehmen, sondern auch gewöhnliche Menschen", so Kaspersky. "Unser Hauptaugenmerk muss darauf liegen, dass Cyberwaffen unsere kritische Infrastruktur nicht angreifen können. Dieses Ziel muss von allen Verantwortlichen auf internationaler Ebene verstanden und umgesetzt werden."
Entsprechend seien internationale Zusammenarbeit und fortgeschrittene Technologie die Schlüsselfaktoren, um "das Zeitalter der Cyberkriegsführung zu überstehen". Kaspersky hob insbesondere die Gefahren des Wettrüstens auf dem Gebiet der Cyberwaffen hervor.
"Langfristig betrachtet verlieren im Krieg mit Cyberwaffen alle Parteien: Angreifer, Opfer und sogar unbeteiligte Beobachter. Im Gegensatz zu konventionellen Waffen sind die Werkzeuge der Cyberkriegsführung von den Kontrahenten sehr leicht zu reprogrammieren und zu klonen. Der wichtigste Schritt angesichts dieser Lage ist es daher, ein neues, fortschrittliches Sicherheitsmodell für kritische Infrastrukturen zu entwickeln", sagte Kaspersky.
Denn schon traditionelle Malware sorge für nicht unerhebliche Schäden. Das Problem werde durch das Wettrüsten mit Cyberwaffen aber weiter gesteigert. Das hätten Schadprogramme wie Stuxnet, Duqu, Gauss und Flame demonstriert, die nach bisherigen Erkenntnissen von staatlichen Stellen entwickelt und gegen andere Länder eingesetzt wurden. Die Wirkung solcher Malware auf die meisten kritischen Industrieanlagen könne verheerend sein. Ihr angemessener Schutz habe daher höchste Priorität, betonte Kaspersky.
"Wir können es uns nicht erlauben, dass Cyberkrieg unseren Fortschritt ins Straucheln bringt. Cyberkriegsführung gefährdet nicht nur Staaten und Unternehmen, sondern auch gewöhnliche Menschen", so Kaspersky. "Unser Hauptaugenmerk muss darauf liegen, dass Cyberwaffen unsere kritische Infrastruktur nicht angreifen können. Dieses Ziel muss von allen Verantwortlichen auf internationaler Ebene verstanden und umgesetzt werden."
Entsprechend seien internationale Zusammenarbeit und fortgeschrittene Technologie die Schlüsselfaktoren, um "das Zeitalter der Cyberkriegsführung zu überstehen". Kaspersky hob insbesondere die Gefahren des Wettrüstens auf dem Gebiet der Cyberwaffen hervor.
"Langfristig betrachtet verlieren im Krieg mit Cyberwaffen alle Parteien: Angreifer, Opfer und sogar unbeteiligte Beobachter. Im Gegensatz zu konventionellen Waffen sind die Werkzeuge der Cyberkriegsführung von den Kontrahenten sehr leicht zu reprogrammieren und zu klonen. Der wichtigste Schritt angesichts dieser Lage ist es daher, ein neues, fortschrittliches Sicherheitsmodell für kritische Infrastrukturen zu entwickeln", sagte Kaspersky.
Denn schon traditionelle Malware sorge für nicht unerhebliche Schäden. Das Problem werde durch das Wettrüsten mit Cyberwaffen aber weiter gesteigert. Das hätten Schadprogramme wie Stuxnet, Duqu, Gauss und Flame demonstriert, die nach bisherigen Erkenntnissen von staatlichen Stellen entwickelt und gegen andere Länder eingesetzt wurden. Die Wirkung solcher Malware auf die meisten kritischen Industrieanlagen könne verheerend sein. Ihr angemessener Schutz habe daher höchste Priorität, betonte Kaspersky.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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