Facebook: Startup weist Einschüchterung zurück

Wirtschaft & Firmen Dalton Caldwell, der Gründer eines Software-Startups, hat sich in einem offenen Brief an Facebook-Chef Mark Zuckerberg über offene Drohungen seitens einiger Manager des Social Networks beschwert. Der Vorfall soll kein Einzelfall sein, erklärte Caldwell.

Der Firmengründer nutzt unter anderem die Facebook-Plattform, um die Produkte seiner Firma App.net an den Mann zu bringen. Kürzlich weilte er daher im Facebook-Konzernsitz, um einigen hochrangigen Vertretern des Unternehmens sein Angebot zu präsentieren.

Wie Caldwell ausführte, erklärten diese ihm nach der Demonstration, dass sein Produkt in Konkurrenz zum Facebook-eigenen App Center steht und boten ihm an, seine Firma zu übernehmen. Sollte er dem nicht zustimmen, würde man sein Geschäft zerstören, sollen die Konzernvertreter auf dem Treffen klargemacht haben. Darauf wollte sich Caldwell aber nicht einlassen.


"Ich sagte, wenn Facebook ernsthaft über eine Akquisition meines Teams und meines Produkts reden will, fände ich das gut", schrieb er. "Allerdings habe ich kein Interesse daran, anzusehen wie mein Produkt eingestellt wird, und mich Facebook anzuschließen. Ich habe deinem Team erklärt, dass ich lieber mein Unternehmen neu starten würde, als mich darauf einzulassen."

Anfangs habe Caldwell angenommen, bei dem Gespräch solle es um ein Treffen unter Partnern gehen, erklärte er. Letztlich habe sich aber nicht einmal der für Kooperationen zuständige Manager hinter ihn gestellt. Dieser erklärte, dass er inzwischen auch für Werbeumsätze im Bereich von einer Milliarde Dollar im Jahr zuständig sei und Caldwells Produkt für ihn ein Hindernis dabei darstelle, seine Finanzziele zu erreichen. Das Angebot der Übernahme wäre eher als freundliches Entgegenkommen zu werten.

Seitens des Facebooks-Chefs steht eine Antwort aktuell noch aus. Den Vorfall nahm schließlich aber Vic Gundotra, der leitenden Manager von Google+ zum Anlass, die Zurückhaltung seines Unternehmens bei der Öffnung der API für externe Entwickler zu erklären. Denn noch befinde sich das Projekt in seiner Findungsphase und man wolle nicht in die Situation kommen, letztlich die Regeln für die Partner ändern zu müssen. Entwickler sollen statt dessen davon ausgehen können, langfristig willkommen zu sein.

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Ja das passiert wenn eine Monopolist (was Facebook ja quasi atm ist), nicht bekommt was man will gibts wohl doch nicht nur bei Microsoft.
 
DIE FACEBOOK DIE! da haben sie schon wieder ihr wahres Gesicht gezeigt. Nieder den Facebook-Severn
 
@Commander Böberle: Deine ersten Wörter erinnern mich irgendwie an das hier: http://youtu.be/vrTGyGSdrtI
 
@XP SP4:gut erkannt(+) jemand der Deutsch spricht kann kein schlechter Mensch sein :-)
 
@XP SP4: Ahh das war auch das erste was mir durch den Kopf ging :D Und die Geschichte mit der Übernahme erinnert mich an Homer's Internetfirma, welche von Bill Gates aufgekauft wurde :)


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