Ein irischer Besitzer des Samsung Galaxy S III muss vorläufig auf sein jüngst erworbenes High-End-Smartphone verzichten, weil das Gerät während einer Autofahrt unerwartet in Flammen aufgegangen ist. Samsung hat inzwischen eine Untersuchung angekündigt.
Laut der Schilderung des Kunden in einem irischen Online-Forum war das Smartphone während einer Autofahrt in einer Haltevorrichtung angebracht. Plötzlich kam aus dem unteren Ende an einer Stelle links vom USB-Anschluss eine weisse Flamme, Funken schlugen und es gab einen Knall. Offenbar war es zu einem Kurzschluss des Akkus gekommen.
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In der Folge schmolz ein Teil des Gehäuses des Galaxy S3, wodurch das Case und das Telefon miteinander verbunden wurden. Das Telefon selbst funktionierte nach dem Vorfall weiterhin, offenbar war jedoch die Antenne beschädigt, denn es hatte keinen Empfang mehr. Der Kunde suchte umgehend einen Händler auf, der eine Reparatur ablehnte und das betroffene Gerät stattdessen für eine ausführliche Prüfung einschickte.
Siehe auch: Wie Samsung das Galaxy S3 geheimhalten konnte
Nachdem einige Technik-Blogs auf den Vorfall aufmerksam wurden, hat Samsung inzwischen reagiert. Ein ranghoher Vertreter des Kundendiensts suchte den betroffenen Kunden daheim auf und überreichte ein Ersatzgerät. Das defekte Modell wird nach Angaben von Samsung nun ausführlich untersucht. Als mögliche Ursache vermuten sowohl der Kunde als auch das Unternehmen "Hitzeprobleme". Nach Angaben des Betroffenen könnte die Positionierung des Telefons in seiner Halterung oberhalb der Heizungsausgänge des Wagens zu einer Überhitzung des Akkus geführt haben.

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