Microsofts Spielkonsole Xbox 360 ging im September ganze 438.000 Mal über US-amerikanische Ladentische, so das Marktforschungsunternehmen NPD Group in seinen jüngsten Statistiken.
Laut den von Microsoft selbst veröffentlichten Angaben der NPD Group hatte die Konsole somit jüngst einen Anteil an den US-Verkäufen in Höhe von 42 Prozent. Die Kunden gaben gut eine halbe Milliarde Dollar für Hardware, Software und Zubehör aus - allein im September. Dies ist doppelt so viel, wie der nächste Mitbewerber Sony einnehmen konnte.
Sollten die Redmonder die Nachfrage für die Xbox auch in den kommenden Monaten wie erwartet auf einem derart hohen Niveau halten können, dürfte man auf diese Weise endgültig den Spitzenplatz für die beliebteste Konsole des Jahres 2011 erobern.
Sony veröffentlichte zuletzt keine konkreten Zahlen zur PlayStation 3, erklärte aber, dass man ein Wachstum im zweitstelligen Bereich erzielt habe. Die Hardware- und Softwareverkäufe hätten im September jeweils um 20 und 52 Prozent zugelegt.
Nintendo teilte mit, dass man im September gut 240.000 Wii-Konsolen verkaufen konnte. Die Geräte der Nintendo DS-Familie fanden insgesamt mehr als 145.000 Käufer. Somit sei der DS inzwischen die mit 50 Millionen Einheiten am häufigsten in den USA verkaufte Spielkonsole aller Zeiten. Microsoft will im wichtigen Weihnachtsgeschäft unter anderem auf neue Partnerschaften mit Content-Anbietern und natürlich eine von neuen Spieletiteln als Verkaufsmotoren setzen. Auch die Bewegungssteuerung Kinect soll eine wichtige Rollen spielen.

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