Google: Schmidt weist Manipulationsvorwurf zurück

Google, Eric Schmidt, World Economic Forum Bildquelle: World Economic Forum / Flickr
Eric Schmidt, der Aufsichtsratsvorsitzende des Suchmaschinenkonzerns Google, wies gestern während einer Anhörung vor dem US-Senat Vorwürfe zurück, das Unternehmen würde seine Suchergebnisse zu eigenen Gunsten manipulieren. Wegen eines entsprechenden Verdachts laufen seit einiger Zeit Untersuchungen der US-Wettbewerbsbehörden.
Der republikanische Senator Mike Lee hatte im Rahmen der Anhörung eine unabhängige Studie präsentiert, in der die Suchergebnisse dreier großer Preisvergleichsseiten mit jenen von Google Shopping verglichen wurden. Während bei den drei anderen Anbietern jeweils eine große Varianz bei der Suche nach bestimmten Produkten zu erkennen war, herrschte bei Google eine recht große Konsistenz vor.

Lee erklärte, dass die Ergebnisse der Untersuchung für ihn stark danach aussehen, als ob Googles Ergebnislisten nach einer gewünschten Reihenfolge aufgebaut sind. "Senator, ich kann ihnen versichern, dass wir nichts frisiert haben", entgegnete Schmidt daraufhin energisch.

Er wies stattdessen darauf hin, dass in der Studie Äpfel mit Birnen verglichen würden. Immerhin würde eine Preisvergleichsseite nach ganz anderen Kriterien arbeiten als eine Produktsuche wie Google Shopping. Immerhin ginge es bei erstgenannten darum, die niedrigsten Preise für ein bestimmtes Produkt zu finden, während sich die Suche bei Google in erster Linie darauf bezieht, ein Produkt zu finden, dass am ehesten dem Bedarf des Nutzers entspricht.

Lee zeigte sich von den Antworten Schmidts nicht gerade überzeugt, da die Ausführungen letztlich doch recht vage blieben. Allerdings muss dem Google-Manager zugestanden werden, dass er keine genaueren Erklärungen für die Ergebnisse der Studie liefern konnte, da ihm die Untersuchung im Vorfeld nicht vorlag. Er konnte lediglich auf die vorgestellten Ergebnisse reagieren, sich aber kein Bild zur genauen Methodik machen.

Bei den Untersuchungen gegen Google richtet sich der Fokus zunehmend auf die Spezial-Angebote wie die Suchmaschinen für Produkte und Reisen. Immerhin bemüht sich das Unternehmen gerade in diesem Bereich massiv zu expandieren und übernahm dafür beispielsweise gerade erst die Flugsuchmaschine ITA Software. Google, Schmidt, World Economic Forum Google, Schmidt, World Economic Forum World Economic Forum / Flickr
Mehr zum Thema: Google Inc.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren13
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:00 Uhr Bosch DIY Schlagbohrmaschine PSB 500 RE, Tiefenanschlag, Zusatzhandgriff, Koffer (500 Watt, max. Bohr-I: Holz: 25 mm, Beton: 10 mm)
Bosch DIY Schlagbohrmaschine PSB 500 RE, Tiefenanschlag, Zusatzhandgriff, Koffer (500 Watt, max. Bohr-I: Holz: 25 mm, Beton: 10 mm)
Original Amazon-Preis
42,50
Im Preisvergleich ab
42,50
Blitzangebot-Preis
35,99
Ersparnis zu Amazon 15% oder 6,51

Googles Aktienkurs in Euro

Google Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

Google Galaxy Nexus im Preis-Check

Tipp einsenden