Microsoft: Google muss Wettbewerbshüter fürchten

Internet & Webdienste Nach Auffassung von Microsoft muss Google sich zwangsläufig auf Fragen von Wettbewerbshütern einstellen, was seinen riesigen Marktanteil im Bereich der Online-Werbung auf den Ergebnisseiten seiner Suchmaschinen angeht.

Weil der Markt für Werbung bei Suchmaschinen zur wirtschaftlichen Grundlage für Online-Inhalte und zum Portal ins Internet geworden sei, könne eine Firma, die mehr als 90 Prozent Marktanteil habe, nicht damit rechnen, dass dies nicht hinterfragt werde, so Microsofts Chefanwalt Brad Smith nach Angaben von 'SeattlePI'.


Smith bestätigte, dass Microsoft Google als direkten Konkurrenten betrachtet, weil beide Unternehmen in einigen Märkten im direkten Wettbewerb stehen. Er forderte von der Europäischen Union neue gesetzliche Regelungen, die nötig sind, um dem Trend hin zum Cloud Computing Rechnung zu tragen.

Durch diese Entwicklung müsse man den Datenschutz neu überdenken, um vielleicht letztlich ein global gültiges Abkommen zum Schutz der Privatsphäre zu entwickeln, oder Freihandelsabkommen zu schaffen, die den konstanten Datentransfer zwischen diversen Ländern zu regeln, der durch den Cloud-Trend weiter verstärkt wird.

Smith forderte die 27 Mitgliedsländer der EU außerdem auf, eine länderübergreifende Regelung zur Dauer der Speicherung von Daten aus Suchanfragen zu schaffen. Bisher fallen die Regelungen in den EU-Ländern unterschiedlich aus, so dass die Nutzerdaten von Suchmaschinen jeweils für sechs Monate oder bis zu zwei Jahre vorgehalten werden dürfen. Der Microsoft-Anwalt empahl eine Speicherdauer von 12 Monaten.
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mimimi, da weint jemand, der gut 90% des OS Marktes kontrolliert
 
@hrhr: Und sehr erfahren Wettbewerbshütern ist.
 
@hrhr: und wo ist das Problem? Hat MS sich etwa nicht ständig mit der EU auseinanderzusetzen? Die direkten Forderungen von MS sollten dabei außer Acht gelassen werden, das ist nunmal "Geschäftsleben". Google wird derzeit noch nicht als Gefahr seitens der EU betrachtet, aber diese Meinung wird sich sicherlich in den nächsten Jahren ändern. MS sagt doch hier nichts als die Wahrheit, auch Google wird in diese Situation kommen.
 
@hrhr: Was meinst du wie viele Mitarbeiter fliegen wenn es nur noch 80 sind. Das muss alles bezahlt werden.
 
@orioon: es gibt kein problem, da google wettbewerbsmäßig noch eine weiße weste hat. bei ms hingegen sieht es anders aus warum sie sich mit der eu auseinandersetzen müssen. ms hat den übergang ins internet verpennt, dafür schwärzt man google immer öfters bei den wettbewerbsbehörden an, um noch ein stück vom kuchen zu bekommen. das entspricht schon eher der wahrheit.


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