Google: Panda-Update gegen SEO-Farmen (Update)

Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google
Der Suchmaschinenkonzern Google rollt das Update für seine Algorithmen aktuell in zusätzlichen Sprachbereichen aus. Bisher kam "Panda", so der Code-Name für die neue Fassung, lediglich bei englischsprachigen Inhalten zum Einsatz. Nachdem sie sich dabei offenbar bewährte, stellt Google nun auch die Suchmaschinen für alle anderen Länder um. Mit dem Update will das Unternehmen vor allem den billig produzierten Content-Farmen der SEO-Szene den Wind aus den Segeln nehmen. Diese sind darauf optimiert, möglichst weit oben in den Suchergebnissen zu landen.

Dabei geht es allerdings nicht darum, den Nutzern gute Inhalte anzubieten. Stattdessen dienen die angelockten Besucher nur dem Zweck, Profite aus Werbe-Diensten wie Googles AdSense zu schlagen. Dies hat für Anbieter von gehaltvollem Content klare Nachteile: So werden sie in den Ergebnislisten nach hinten verbannt, da sich ihre Produzenten mehr Gedanken um den Inhalt machen, als darüber, wie man die Suchmaschinen möglichst effizient austrickst. Zusätzlich nimmt man ihnen die lukrativeren Anzeigen weg, die gerade für viele kleinere Anbieter oft die einzige Einnahmequelle darstellen.

Nach Angaben Googles veränderten sich nach der Aktivierung des Panda-Updates im englischen Sprachraum die Ergebnislisten bei etwa 12 Prozent aller Suchanfragen. Einige Webseiten tauchten anschließend um bis zu 90 Prozent seltener in den Listen auf und verloren so viele Besucher.

Bei den deutschen Inhalten wird damit gerechnet, dass 6 bis 9 Prozent der Suchanfragen andere Ergebnisse liefern wird. Ausgenommen von der Umstellung sind aktuell noch die Google-Versionen für China, Japan und Südkorea.

UPDATE (18:20 Uhr): Inzwischen sind die ersten Daten darüber eingetroffen, wie stark das Panda-Update einige deutsche Seiten betrifft. Den schwersten Schlag hatte laut einer anfänglichen Analyse von Sistrix offenbar die Preisvergleichs-Seite Kelkoo zu verkraften.

Deren Sichtbarkeit in den Google-Ergebnislisten ging um 86 Prozent zurück. Insgesamt 27 Webseiten verbuchten nach bisherigen Erkenntnissen Einbußen um 50 Prozent oder mehr. Unter ihnen finden sich auch einige andere Preisvergleichs-Plattformen, Frage-Antwort-Seiten und klassische Content-Farmen. Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine Google
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