Jimmy Wales: Wikipedia verliert zunehmend Autoren
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia hat wachsende Probleme, den Stamm ihrer Autoren ausreichend groß zu halten. Langjährige Unterstützer wenden sich zunehmend anderen Dingen zu und der Nachwuchs macht sich rar. Jimmy Wales, Gründer der Plattform, äußerte sich nun gegenüber der Nachrichtenagentur 'AP' zu den Problemen der Community.
Wales sieht demnach zwei wesentliche Probleme: So sei es in all den Jahren nur bedingt gelungen, die Community erfolgreich zu pflegen. So ist einigen fleißigen Autoren inzwischen die Lust vergangen. Andererseits habe man auch noch keinen Weg gefunden, die Mitarbeit einfacher zu gestalten. Noch immer müssten sich Nutzer, die ein Interesse daran haben, selbst etwas zur Wikipedia beizutragen, durch ein komplexes System aus Templates, Bearbeitungsfunktionen und Richtlinien wühlen.
Es gibt aber auch eine Vielzahl anderer Gründe, warum Autoren sich von der Online-Enzyklopädie abwenden. Manche sehen schlicht keine Möglichkeit mehr, mit ihrem Wissen noch neue Beiträge hinzuzufügen - denn zumindest in der englischen Wikipedia mit ihren 3 Millionen Artikeln sind weite Bereiche bereits sehr gut abgedeckt. Bei anderen verändern sich einfach die Lebensumstände, weil sie heiraten und eine Familie gründen. Dies ist laut Wales ein nicht unwesentlicher Aspekt, denn der durchschnittliche Wikipedia-Autor scheint noch immer meist der "26-jährige, männliche Geek" zu sein, hieß es.
So verfügt die Wikipedia zwar weiterhin über eine große Masse an Lesern - die Plattform steht unter den meistgelesenen Webseiten immerhin auf Rang 5. Die Zahl der Nutzer, die selbst Inhalte beitragen oder Korrekturen vornehmen, stagnierte im englischen Sprachraum aber zuletzt bei rund 90.000. Wales gab nun als Ziel an, bis zum Juni 2012 mindestens 5.000 neue feste Unterstützer zu gewinnen.
Allerdings müssen verschiedene Probleme gelöst werden. Eines ist sicher auch der Umgangston innerhalb der Community. Oft gibt es unter den Beteiligten unfreundliche Auseinandersetzungen, die Neulinge schnell abschrecken können. Aber auch der hohe Vandalismus-Grad, der nach Ansicht von Insidern für jene, die ernsthaft etwas Gutes Beitragen wollen, frustrierend ist, muss eingedämmt werden.
Es gibt aber auch eine Vielzahl anderer Gründe, warum Autoren sich von der Online-Enzyklopädie abwenden. Manche sehen schlicht keine Möglichkeit mehr, mit ihrem Wissen noch neue Beiträge hinzuzufügen - denn zumindest in der englischen Wikipedia mit ihren 3 Millionen Artikeln sind weite Bereiche bereits sehr gut abgedeckt. Bei anderen verändern sich einfach die Lebensumstände, weil sie heiraten und eine Familie gründen. Dies ist laut Wales ein nicht unwesentlicher Aspekt, denn der durchschnittliche Wikipedia-Autor scheint noch immer meist der "26-jährige, männliche Geek" zu sein, hieß es.
So verfügt die Wikipedia zwar weiterhin über eine große Masse an Lesern - die Plattform steht unter den meistgelesenen Webseiten immerhin auf Rang 5. Die Zahl der Nutzer, die selbst Inhalte beitragen oder Korrekturen vornehmen, stagnierte im englischen Sprachraum aber zuletzt bei rund 90.000. Wales gab nun als Ziel an, bis zum Juni 2012 mindestens 5.000 neue feste Unterstützer zu gewinnen.
Allerdings müssen verschiedene Probleme gelöst werden. Eines ist sicher auch der Umgangston innerhalb der Community. Oft gibt es unter den Beteiligten unfreundliche Auseinandersetzungen, die Neulinge schnell abschrecken können. Aber auch der hohe Vandalismus-Grad, der nach Ansicht von Insidern für jene, die ernsthaft etwas Gutes Beitragen wollen, frustrierend ist, muss eingedämmt werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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