Google Correlate macht Vorhersagen einfacher

2008 sorgte Google für Aufsehen, als man die aktuelle Verbreitung der Grippe mit Hilfe der Suchanfragen von Millionen Nutzern ermittelte. Dieses Prinzip lässt sich nun für beliebige Sachverhalte nutzen. Im Gegensatz zu den Gesundheitsbehörden konnte Google die aktuelle Verbreitung der Grippe ohne echte Daten ermitteln. Zu einem späteren Zeitpunkt, als die tatsächlichen Daten vorlagen, stellte man fest, dass die von Google ermittelten Werte den offiziellen Angaben sehr ähnlich sind und als Indikator genutzt werden können. Mit Hilfe von Google Collerate sollen derartige Vorhersagen in vielen anderen Bereichen möglich werden.

Google CorrelateDie offiziellen Daten über Grippeinfektionen stimmen mit den von Google berechneten Werten nahezu überein. Füttert man Google Correlate mit einem Suchbegriff, wird in einem Diagramm dargestellt, in welchen Abschnitten eines Jahres die Suche danach sehr häufig oder sehr selten durchgeführt wird. Zudem findet das Tool weitere Suchbegriffe, die sehr ähnliche zeitliche Merkmale aufweisen.

Für Forscher ist Google Correlate vor allem interessant, da es eine Möglichkeit gibt, eigene Datensätze hochzuladen. Ein fiktives Beispiel: Besitzt man Daten über die Anzahl der Bienen in Deutschland im Jahresverlauf, findet Google Correlate Suchbegriffe, die einen ähnlichen zeitlichen Verlauf aufweisen. Möglicherweise lassen sich daraus neue Rückschlüsse auf die Bienenpopulation ziehen. Zudem kann man sich an den ähnlichen Suchbegriffen orientieren, um die Anzahl der Bienen in Deutschland herauszufinden, wenn keine offiziellen Daten zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen: Blog-Beitrag von Google Graphen, Tabelle, Korrelation, Zusammenhang, Google Correlate, Zusammenhänge Graphen, Tabelle, Korrelation, Zusammenhang, Google Correlate, Zusammenhänge Google
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