Angespielt: Duke Nukem Forever in Berlin + Interview

PC-Spiele Am 10. Juni kommt Duke Nukem Forever in den Handel - 14 Jahre nach der ursprünglichen Ankündigung. Wir konnten uns jetzt persönlich davon überzeugen und haben einige Ausschnitte aus dem fertigen Titel gespielt. Außerdem haben wir mit dem Gearbox-Chef Randy Pitchford gesprochen.
Mit dem Computerspielemuseum in Berlin hätte der Publisher 2K Games keinen passenderen Ort finden können, um der deutschen Fachpresse erstmals einen Blick auf Duke Nukem Forever zu erlauben. Der Gearbox-Vizepräsident Steve Gibson zeigte zunächst ein noch unbekanntes Level aus dem fertigen Spiel, das wir leider nicht mitschneiden durften. Randy Pitchford kommentierte das Ganze mit einigen Anekdoten aus der Entwicklungsphase.

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Ein typisches Level in Duke Nukem Forever
Zunächst wird der Duke von einem großen Kampfschiff der Invasoren angegriffen, gegen das er sich mit einem Raketenwerfer zur Wehr setzen muss. Anschließend tauchen noch einige Aliens auf und versuchen dem Helden mit Hilfe von Jetpacks aus der Luft einzuheizen. In der Folge stürzt der Duke aus luftiger Höhe ab und verpasst dem Alien im Fall eine ordentliche Tracht Prügel. Anschließend landet man hart in einer Filiale von Duke Burger, der Restaurant-Kette des bekannten Weltenretters.

Dort haben die Invasoren bereits ihre Spuren hinterlassen und die männlichen Besucher und Mitarbeiter in Schweine verwandelt. Zudem windet sich nicht identifizierbares organisches Material durch die Räumlichkeiten. Der Duke erblickt eine hübsche Frau, die sich in einem überfluteten Raum befindet, in dem das Wasser unter Strom gesetzt wurde. Er macht sich also auf den Weg und die Frau zu retten, indem er den Strom abstellt. Dabei bekriegt er sich mit den Aliens und nutzt viele verschiedene Waffen. Auch im geschrumpften Zustand setzt er sich gegen die kleinen Aliens zur Wehr, die sich unter Papierbechern versteckt haben.

Gearbox-Chef Randy Pitchford erklärte gegenüber WinFuture.de, dass dieses Level typisch für Duke Nukem Forever ist. Action- und Rätsel-Abschnitte wechseln sich regelmäßig ab, so dass keine Langeweile aufkommt. Für den meisten Spaß sorgen jedoch die unzähligen versteckten Gimmicks, die erwartungsgemäß anstößig ausfallen und somit den Duke-Fans gefallen dürften. Randy Pitchford hat sich auch selbst verewigt. Im vorgeführten Level fliegt ein nach seinem Vorbild entworfener abgetrennter Kopf durch die Gegend.

Die Aufgabe von Gearbox
Nachdem Gearbox im letzten Jahr angekündigt hat, die Entwicklung von Duke Nukem Forever von 3D Realms zu übernehmen, erwartete das Team eine schwierige Aufgabe. Wir haben Randy Pitchford gefragt, welche Teile des Spiels bereits fertig waren und was neu entwickelt werden musste. Nachdem man den Code von 3D Realms komplett gesichtet hatte, überlegte sich das Team, welche Features fehlen, damit Duke Nukem Forever ein Erfolg werden kann.

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Man beschloss, nicht nur eine PC-Version anbieten zu wollen, sondern auch eine Ausführung für die Xbox 360 und Playstation 3. Zudem wurde ein Multiplayer-Modus geschaffen, der von 3D Realms nicht vorgesehen war. An vielen Stellen musste etwas Feinschliff betrieben werden, so dass Duke Nukem Forever als gesamtes Spiel einen guten Eindruck macht und nicht nur aus vielen Funktionen besteht, die einzeln betrachtet Spaß machen, sich jedoch nicht in den Kontext eingliedern.

Pitchford lobte seinen ehemaligen Arbeitgeber 3D Realms für die geleistete Arbeit. Das inzwischen geschlossene Studio hatte sowohl das Gameplay entwickelt als auch die vielen witzigen Ideen beigesteuert. Gearbox hat die Vorarbeit zu einem Paket zusammengeschnürt und für den Erfolg essentielle Komponenten hinzugefügt.

Den Multiplayer-Modus betrachtet Pitchford als eine wichtige Komponente von Duke Nukem Forever, da er langfristig motiviert. Dafür sorgen die zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten, die im Laufe der Zeit freigeschaltet werden. Ein Duke mit Afro und Kinder-Shirt liegt im Bereich des Möglichen. Zudem gibt es interessante Spielmodi, beispielsweise Capture the Babe, eine Variante des bekannten Capture the Flag. Statt eine Flagge aus dem gegnerischen Lager zu stehen, muss eine hübsche Frau gerettet werden, die fortlaufend für witzige Kommentare sorgt.


Überraschenderweise gewinnt in den Multiplayer-Duellen nicht immer der Spieler, der am besten schießen kann, sondern der mit der intelligentesten Taktik. Der Gearbox-Chef erklärte, dass es immer eine Möglichkeit geben wird, den Gegner zu überlisten und somit durch Cleverness zu gewinnen. Außerdem wird es auch im Multiplayer-Modus viele Gimmicks zu entdecken geben.

Pitchford sprach begeistert von der Möglichkeit, einen Raum zu verminen und anschließend über die installierten Sicherheitskameras zu beobachten, wie ein Gegner in die Falle läuft. Alternativ kann der Gegenspieler mit einem Hologramm verwirrt werden, um dann mit einer Strahlenkanone aus der Deckung zur Schrumpfung anzusetzen. Anschließend kann der Gegner einfach platt getreten werden.

Demo-Version vor dem Verkaufsstart
Gearbox wird noch vor dem Verkaufsstart von Duke Nukem Forever eine Demoversion zur Verfügung stellen, so dass man sich einen ersten Eindruck vom fertigen Spiel verschaffen kann. Wir hatten im Computerspielemuseum in Berlin die Möglichkeit, eine Demo zu spielen, die vermutlich die gleichen Level beinhaltet, wie die für die Öffentlichkeit bestimmte Ausgabe.

Die Demo fällt sehr knapp aus und ist innerhalb von 10 bis 15 Minuten durchgespielt. Duke-typisch befindet man sich zum Einstieg auf dem Klo und kann in aller Ruhe Wasser lassen. Anschließend geht es zu einer witzigen Lagebesprechung mit einer Polizeitruppe, die vom Duke mächtig beeindruckt ist und seine unnützen Kritzeleien an der Tafel lobt. Kurz danach findet man sich auf einem Football-Feld wieder, auf dem man einem riesigen Alien gegenübersteht das in einem minutenlangen Kampf zerlegt werden muss.

Anschließend lädt ein zweites Level, dass in keinem Zusammenhang mit dem ersten steht. Dort ist man zunächst in einem Monster Truck unterwegs und rast durch einen Canyon. Nach einem gewagten Sprung geht jedoch der Kraftstoff aus und es geht zu Fuß weiter. Es folgt eine Schießerei mit Aliens. Danach ist die Demo auch schon zu Ende, allerdings nicht ohne einen weiteren Witz. Ohne zu viel verraten zu wollen: Der Duke hat eine Schwäche für hübsche Frauen und lebt diese gern aus.

Randy Pitchford bestätigte gegenüber WinFuture.de, dass die Demoversion definitiv noch vor dem Verkaufsstart am 10. Juni zum Download angeboten werden soll. Einen konkreten Termin wollte er jedoch nicht nennen.


Spätestens am 10. Juni werden sich dann alle Duke-Fans davon überzeugen können, was 3D Realms und Gearbox in den letzten Jahren geleistet haben. Dann kann auch die Frage beantwortet werden, ob sich das Warten gelohnt hat. Unser erster Eindruck ist durchweg positiv. Nicht einmal die etwas angestaubte Grafik kann den Spielspaß trüben, da der Witz überwiegt.

Gewinnspiel:
WinFuture.de verlost unter allen Lesern drei Fanpakete zu Duke Nukem Forever. Sie enthalten ein T-Shirt, einen Anstecker, ein Päckchen Kaugummi sowie ein Kondom für alle Möchtegern-Dukes.

Um teilzunehmen, genügt die Nutzung des Twitter-Buttons unterhalb dieses Artikels ("Twittern"). Zudem kann man auf der WinFuture Facebook Fan-Page den Gefällt-mir-Button für diesen Artikel anklicken um an Gewinnspiel teilzunehmen.

Am Donnerstag um 12 Uhr entscheidet das Los, wer demnächst im Duke-Outfit für Aufsehen sorgen kann. Wir werden die Gewinner zum einen hier in dieser News - zum anderen auf Facebook bzw. Twitter bekanntgeben.

Duke Nukem Forever in BerlinDuke Nukem Forever Fan-Goodies Update - 12.05.2011 - 12 Uhr
Das Gewinnspiel ist jetzt beendet. Wir gratulieren Chrissy (Twitter), Rainer Burchert (Facebook) und Boris Butt (Facebook) zu ihrem Gewinn - ein Duke Nuke Forever-Fanpaket bestehend aus T-Shirt, Anstecker, Kaugummis und Kondom. Bitte sendet uns eure Anschrift per E-Mail an sk@winfuture.de, Betreff "Duke Nukem Forever Fanpaket".

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