Amazon Cloud Drive: Kritik von Sicherheitsexperten

Sicherheitslücken Die Sicherheitsexperten aus dem Hause 'F-Secure' machen auf eine Sicherheitsproblematik bei dem kürzlich von Amazon gestarteten Dienst namens Cloud Drive aufmerksam. Dabei geht es um angeblich unsichere Passwörter. Möglicherweise könnten die Nutzer von Cloud Drive wegen mangelhafter Passwort-Sicherheit leicht zu einem Opfer von Phishing-Angriffen werden. Denn immerhin akzeptiert der US-amerikanische Online-Einzelhändler auch einfache Passwörter wie beispielsweise "123456".

Insofern könnte ein Angreifer zusammen mit der jeweiligen E-Mail-Adresse des Nutzers, welche auch als Benutzername bei Cloud Drive verwendet wird, leicht einen Zugriff auf das jeweilige Konto erhalten.

Der Zugang wird auch nach einer gehäuften Eingabe von falschen Kennwörtern nicht gesperrt. Laut F-Secure handelt es sich dabei um eine weitere ernsthafte Problematik.

Amazon Cloud Drive inklusive Amazon Cloud Player wurden in der letzten Woche offiziell vorgestellt. In der kostenlosen Ausführung können die Nutzer auf rund 5 GByte Online-Speicher zugreifen. Weiteren Speicherplatz können die Kunden käuflich erwerben.

Auch die Musikindustrie hat bereits auf dieses Angebot reagiert und zeigt sich verärgert. Über die bestehenden Lizenzen sei Cloud Drive nicht abgedeckt, heißt es.
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