BP verliert Laptop mit Daten tausender Kläger

Datenschutz Dem Mineralöl-Konzern BP steht nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zusätzlicher Ärger ins Haus. Ausgerechnet die Daten von 13.000 Personen, die Schadensersatz von dem Unternehmen fordern, gingen verloren.
Die Informationen waren auf einem Laptop gespeichert. Diesen hat ein Angestellter des Unternehmens nun als verloren gemeldet. BP informierte von sich aus über den Sachverhalt und betonte, dass es bisher keine Anhaltspunkte gebe, die auf einen Missbrauch der Daten schließen lassen.

Den Angaben zufolge wurden alle Betroffenen bereits per Brief über die Datenpanne informiert. Bei den verloren gegangenen Datensätzen handelt es sich um Namen, Sozialversicherungsnummern, Adressen und Telefonnummern. Lediglich das Login-Passwort schützt die Daten vor unbefugtem Zugriff, hieß es. Verschlüsselt seien sie nicht.

Konzernsprecher Curtis Thomas drückte in einer Stellungnahme das Bedauern des Unternehmens über den Vorfall aus. Man sei den Menschen, die von der Ölkatastrophe betroffen sind verpflichtet.
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