Klage: Skype P2P-Technologie soll Patent verletzen

Recht, Politik & EU Kurz nach den umfangreichen Ausfällen im Skype VoIP-Netzwerk droht dem Unternehmen neues Unheil in Form einer Klage wegen angeblicher Verletzung eines Patents auf Netzwerküberwachungstechnologien. Wie das US-Portal 'TechCrunch' unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtet, soll Skypes Peer-To-Peer-basiertes Kommunikationsnetzwerk ein Patent des bisher kaum bekannten Unternehmens Gradient Enterprises verletzen. Die Firma selbst bietet keine eigenen Produkte an, sondern sammelt lediglich Patente und wird daher auch als "Patent-Troll" bezeichnet.

Das Patent im Mittelpunkt der Klage von Gradient beschreibt ein System zur Überwachung von Netzwerken und Sicherheitssoftware, die dezentral funktionieren kann. Den Kern bildet ein System, das die Kontrolle über ein Netzwerk mit Hilfe von Knotenpunkten für mobile Endpunkte verteilt.

Gradients Patent wurde im Juli 2004 angemeldet und erst im Februar 2010 vom US-Patent- und -Markenamt bestätigt. Skype selbst hatte die jüngst aufgetretenen massiven Probleme mit dem Ausfall wichtiger Knotenpunkte in seinem System erklärt.
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