Kritische Lücke im Adobe Reader: Microsoft hilft

Sicherheitslücken Microsoft greift Adobe unter die Arme und veröffentlichte eine Anleitung, in der beschrieben wird, wie man mit Hilfe des Enhanced Mitigation Experience Toolkit (EMET) eine kritische Sicherheitslücke im Adobe Reader blockiert. Adobe hatte am Donnerstag vor dem Problem gewarnt. Durch eine Sicherheitslücke in den PDF-Produkten Reader und Acrobat kann ein Angreifer schlimmstenfalls beliebigen Code auf dem Rechner eines Opfers ausführen. Da Adobe selbst noch keinen Patch anbietet, verwies man kurzerhand auf die Anleitung von Microsoft für EMET.

Das aktuelle Sicherheitsproblem gilt als besonders kritisch, da die Lücke laut den Sicherheitsexperten aus dem Hause Trend Micro bereits aktiv ausgenutzt wird. Die Anleitung zum Blocken mit Hilfe von EMET ist einfach geschrieben, sollte laut Adobe aber genau untersucht werden. Adobe konnte die Übergangslösung bislang nur begrenzt testen.

Von der Sicherheitslücke sind die aktuellen Versionen vom Adobe Reader für Windows, Mac OS X und Unix (9.3.4) sowie Adobe Acrobat für Windows und Mac OS X (9.3.4) betroffen. Wann mit einem Patch gerechnet werden kann, ist nicht bekannt. Der nächste reguläre Patch-Day von Adobe findet am 12. Oktober statt.
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