Mit Denial-of-Service-Attacken gegen Filmpiraterie

TV & Streaming Dass Anti-Piraterie-Agenturen zu teilweise rechtlich fragwürdigen Methoden greifen, um ihre Ziele umfassend verfolgen zu können, stellt ein aktueller Fall unter Beweis. Insbesondere sollen Bollywood-Firmen auf solche Angebote zurückgreifen.

Laut einem Artikel der indischen 'Daily News & Analysis' rühmt sich unter anderem "AiPlex Software" damit, teilweise sehr direkt gegen illegale Angebote im Netz vorzugehen. Im ersten Schritt versucht das Unternehmen, sich mit den Betreibern von Webseiten in Verbindung zu setzen. Im ersten Schritt wird um das Entfernen von illegal angebotenen Inhalten gebeten.


Sollte dieser Aufforderung nicht nachgekommen werden, so ergreift das Unternehmen von Girish Kumar drastische Maßnahmen und überflutet die Webseiten mit zahllosen Anfragen. Bekannt ist ein solches Vorgehen als "Denial-of-Service"-Attacke, welches letztlich die zugehörigen Webserver in die Knie zwingt.

Überdies müssen vereinzelt auch weitere Schritt ergriffen werden, um die Ziele der Auftraggeber erreichen zu können. Wie Kumar mitteilte, gehört dazu unter Umständen auch ein direkter Angriff. AiPlex wurde in den vergangenen Monaten für den Schutz diverser Bollywood-Filme beauftragt.
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Das ist finde ich mal ein faires angebot, als immet mit dem kack anwalt zu kommen.
 
@LittelD: Was mich wirklich mal interessieren würde, ist wie die an die Computer und Internetanschlüsse kommen um diese Angriffe durchzuführen. Wenn die sich nur Computer in Indien dazu mieten würden, könnten die Warez Admins einfach die IP AddressRange sperren... also denke ich mal das die Infizierte Computer dazu verwenden...
 
@Patrickismyname: Sie bauen Botnetze mit Hilfe von Trojanern auf die sie per E-Mail verschicken an ahnungslose Internetnutzer. Wie sollen die das denn sonst machen? Keiner könnte es sich leisten so viele Rechner zu betreiben mit so vielen Internetanschlüssen. Ich denke wenn man da mal richtig nachforscht wi die das machen kann man die sehr schnell als kriminell enttarnen. So wie fast alle Organisationen die gegen Filesharing vorgehen.
 
@Traumklang: Ich schätze die schicken die Botnet-Trojaner nicht über email, sondern die werden installiert wenn man die original-DVD's in einen Computer einlegt. Das Rootkits auf Originaldatenträger als Kopierschutz eingesetzt wurden ist ja nix neues....
 
@c.Baer: Das kann natürlich auch sein. Würde aber bedeuten dass diese Firma die beauftragt wird diese DDos Attacken durchzuführen schon auf dem Goldmaster der DVD Einfluss haben müsste. Das kann ich mir fast nicht vorstellen dass das so ist. Aber technisch möglich wäre es. Wie gesagt ich glaube da eher an POP-3 Viren und Trojanern die mit beliebiger Werbung verspammt werden.


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