Microsoft: Grünes Licht für .NET-Port auf Android

Andere Betriebssysteme Microsoft will den Entwicklern von Googles Smartphone-Betriebssystem Android freie Hand lassen, falls sie .NET auf der Linux-basierten Plattform einsetzen wollen. Dies stellte der Director des Open Source Technology Centre at Microsoft Tom Hanrahan jetzt klar. Die Verwendung von .NET auf Android falle unter das sogenannte Microsoft Community Promise, das Projekten wie Mono die Unterstützung seiner Technologien erlaubt. Die .NET Laufzeitumgebung und die Spezifikationen von C# stehen den Mono-Entwicklern frei zur Verfügung. Sollte ein .NET-Port auf Android über Mono erfolgen, sei dies vom Community Promise abgedeckt.

Ein Patent- und Urheberrechtsverfahren, wie der Softwarehersteller Oracle es jüngst wegen der Verwendung von Java bei Android gegen Google angestrengt hat, werde es deshalb im Fall von Microsoft und .NET nicht geben, sagte Hanrahan anlässlich der Entwicklerkonferenz TechEd Australia gegenüber 'CIO'.

Oracle geht derzeit gegen Google vor, weil dessen Dalvik genannte Virtual Machine in der Lage ist, Java-Anwendungen auszuführen. Dalvik ist jedoch keine von Oracle offiziell unterstützte Java-Laufzeitumgebung. Die Java-Entwickler von Sun hatten Googles Unterstützung für Java auf Android ursprünglich ausdrücklich begrüßt.

Die Mono-Entwickler um Miguel de Icaza haben unterdessen keine Sorgen, dass Microsoft rechtliche Schritte einleiten könnte. Stattdessen riet Icaza Google ausdrücklich dazu, seinen Streit mit Oracle beizulegen und dann einen Wechsel auf die "besser designte, angenehmer zu nutzende und offenere .NET-Plattform" in Betracht zu ziehen.
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