Berater soll anstößige Wikipedia-Inhalte definieren
Damit reagiert der Vorstand der Stiftung auf einen seit Wochen brodelnden Streit in der Community, bei dem bisher noch keine Einigung erzielt werden konnte. Ausgangspunkt dessen war die Löschung einer Reihe von Bildern durch den Wikipedia-Gründer Jimmy Wales.
"Uns ist klar, dass es in unseren Projekten Inhalte gibt, die auf manche Anwender anstößig wirken. Das ist unvermeidlich", erklärte Michael Snow, Chef der Wikimedia Foundation. Allerdings sei es auch ein Problem, dass dadurch Nutzer von der Verwendung der Wikipedia oder ihrer Schwesterprojekte abgehalten werden.
In der Community sind die Ansichten, wo die Grenze zu ziehen ist, aber recht unterschiedlich und in der Diskussion haben sich die Fronten verhärtet. Mit Robert Harris soll nun ein externer Berater einen Kompromiss finden.
Dieser hat mit der Bewertung von Inhalten bereits als Manager der Canadian Broadcasting Corporation Erfahrungen gemacht. Aufgrund seiner Analyse der Content-Richtlinien bei den verschiedenen Projekten der Wikimedia Foundation will der Vorstand dann Beschlüsse fassen.
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