Windows 7: SP1 bedeutet Ende der XP-Downgrades
Wie Al Gillen von dem Beratungsunternehmen IDC gegenüber 'InfoWorld' erklärte, bleibt wahrscheinlich nicht mehr viel Zeit, bis Microsoft die Möglichkeit zum Downgrade von Windows 7 Professional auf das alte Windows XP Professional im Zuge der Veröffentlichung des ersten Service Packs für das neue Betriebssystem streicht.
Microsoft hatte bei der Einführung von Windows 7 angekündigt, dass das Downgrade auf XP für die Käufer der Professional-Version bis zu 18 Monate nach dem Verkaufsstart möglich sein werde. Sollte das Windows 7 Service Pack 1 allerdings früher erscheinen, fällt damit auch das Downgrade weg. Dann können die Kunden nur noch auf Windows Vista Business "absteigen".
Microsoft hat bereits vor gut zwei Monaten bestätigt, dass man am ersten Service Pack für Windows 7 arbeitet. Derzeit rechnet man mit einer Veröffentlichung noch in diesem Jahr. Auch wenn es länger dauern sollte, haben kleinere Firmen maximal nur noch bis Ende April 2011 Zeit, das XP-Downgrade in Anspruch zu nehmen.
Noch bieten diverse Computerhersteller neue PCs mit einem vorinstallierten Windows XP Professional an, das im Rahmen der Downgrade-Möglichkeit bereits ab Werk eingespielt wird. Firmenkunden, die Microsofts Software Assurance Programm nutzen, sind vom Auslaufen der Downgrade-Option nicht betroffen. Für sie ist generell ein "Abstieg" auf ältere Windows-Versionen möglich, sogar bis auf Windows 95.
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