USA: Angeblicher WLAN-Allergiker verklagt Nachbarn

Recht, Politik & EU Im kalifornischen Santa Fe hat der Einwohner Arthur Firstenberg Klage gegen seinen Nachbarn eingereicht, weil dieser sich weigere, seinen WLAN-Router abzuschalten. Das geht aus einem Bericht der Tageszeitung 'New Mexican' hervor. Auch die Abschaltung des Handys fordert der Mann demnach von seinem Nachbarn Raphaela Monribot. Seinen Angaben zufolge leidet er unter einer Unverträglichkeit gegenüber elektromagnetischer Wellen und seine Lebensqualität sei durch die Abstrahlungen der Geräte seines Gegenübers beeinträchtigt.

Firstenberg beklagt, dass er durch das uneinsichtige Verhalten des Beklagten faktisch obdachlos gemacht werde. Immerhin lägen ihre beiden Häuser nur rund sieben Meter auseinander. Der Kläger ist seiner Ansicht nach gezwungen, bei Freunden oder in seinem Auto zu wohnen, seitdem Monribot im vergangenen Jahr nebenan einzog.

Da auch ein Ausweichen in ein Hotel nicht möglich ist, da diese heute ebenfalls standardmäßig WLAN anbieten, hat Firstenberg nun eine einstweilige Verfügung gegen seinen Nachbarn beantragt. Mit dieser soll er zur Abschaltung aller strahlenden Elektrogeräte gezwungen werden, bis der Fall entschieden ist.

Der Kläger gehört offenbar zu einer Gruppe von Einwohnern Santa Fes, die auch gegen die öffentlichen Hotspots der Stadt vorgehen. Sie fordern von der Justiz wegen ihrer Allergien gegen elektromagnetische Strahlen einen besonderen Schutz ein und berufen sich dabei auf ein Gesetz, in dem die Rechte von Behinderten geregelt sind.
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