Politiker verlässt "abgeordnetenwatch" wegen NPD

Recht, Politik & EU Der Grünen-Direktkandidat Hubertus Grass will die Online-Plattform "abgeordnetenwatch.de" zur Befragung von Bundestagskandidaten verlassen. Maßgeblich scheint ihn die Anwesenheit der NPD zu stören. Neben zahlreichen anderen Parteien hat auch die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) auf der Webseite "abgeordnetenwatch" die Möglichkeit, ihre Ziele und Vorhaben bekannt zu machen. Hubertus Grass von den Grünen ist der Meinung, dass es sich hierbei um rassistisches Gedankengut handle und dieses in mehr oder weniger verschleierter Form unters Volk gebracht werde.

Grass selbst distanziert sich ganz klar von der NPD. Er möchte auf keinen Fall mit dieser Partei (NPD) oder den zugehörigen Vertretern weder auf einer Webseite noch sonst wo erscheinen, teilte der Grünen-Bundestagskandidat mit. Obendrein sollen die Betreiber über den Umgang mit der NPD nachdenken, hieß es auf Heise.

Allen voran scheinen Grass die Beiträge des NPD-Bundesvorsitzenden Udo Voigt zu stören. Der Mitbegründer von abgeordnetenwatch, Gregor Hackmack, teilte in diesem Zusammenhang mit, die Mitteilungen von Voigt noch einmal zu prüfen.

Bevor die Antworten der jeweiligen Kandidaten auf der Plattform veröffentlicht werden, findet eine Überprüfung nach einem bestimmten Codex statt, teilte Hackmack mit. In der letzten Zeit wurden angeblich häufiger NPD-Vertreter wegen Missbrauchs der Plattform ausgeschlossen.
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