Windows 7: Microsoft gibt Fertigstellung bekannt

Windows 7 Microsoft hat heute Nacht die Fertigstellung von Windows 7 bekannt gegeben. Damit ist die Entwicklung vorläufig abgeschlossen und das neue Betriebssystem wird an PC-Hersteller, Partner und IT-Profis in der fertigen Ausgabe ausgeliefert. Ab 22. Oktober 2009 wird es dann im regulären Handel und auf Fertig-PCs erhältlich sein.

Microsoft hofft bei Windows 7 auf deutlich bessere Reaktionen seiner Kunden als noch beim unbeliebten Windows Vista, das Anfang 2007 auf den Markt gekommen war. Anders als sein vom Pech verfolgter Vorgänger konnte Windows 7 stets alle gesetzten Termine einhalten und wurde schon im Vorfeld von vielen Testern äußerst positiv bewertet.

Der Release To Manufacturing ("Bereit für die Veröffentlichung") sei der wichtigste Meilenstein in der Entwicklung von Windows 7, die wie eine dreijährige Reise gewesen sei, so Mike Angiulo, der für die Planung zuständige General Manager in der Windows-Sparte von Microsoft. Die Basis bildet hierbei Vista, wobei Microsoft zahlreiche Funktionen hinzufügte, die das neue Betriebssystem ansehnlicher und leistungsfähiger machen sollen.


Die Benutzerführung ändert sich durch eine überarbeitete Taskleiste, die erstmals seit Windows 95 stark modifiziert wurde. Außerdem gibt es zahlreiche Features, die den Anwender in Windows 7 schneller arbeiten lassen sollen. In Sachen Leistung hat Microsoft deutlich nachgebessert, so dass Windows 7 nun schneller startet und herunterfährt sowie auf Netbooks und anderen Low-End-PCs besser eingesetzt werden kann.

Es fühle sich großartig an, wenn man Ziele wie geplant erreiche, erklärte Tami Reller, die für die Finanzen der Windows-Sparte von Microsoft zuständig ist. Windows Vista musste während seiner fast sechsjährigen Entwicklungszeit mehrfach verschoben werden, während es dem neuen Team gelang, Windows 7 innerhalb aller gesteckten Zeiträume zu entwickeln.

Windows 7 wird erneut in einer Reihe von Ausstattungsvarianten angeboten. Für aufstrebende Märkte und absolute Low-End-Systeme ist Windows 7 Starter gedacht. Die bisher übliche Variante Home Basic soll ebenfalls nur in wenigen Regionen der Welt angeboten werden. Die Anwender in Europa und den USA und diversen anderen entwickelten Märkten sollen hauptsächlich Windows 7 Home Premium oder Professional einsetzen.

Die High-End-Variante Windows 7 Ultimate hat die gleichen Features wie die nur für große Firmenkunden konzipierte Enterprise-Ausgabe. Zumindest in Europa wird es unterdessen nur die so genannten "N" und "E" Versionen von Windows 7 geben, bei denen der Windows Media Player und der Internet Explorer 8 bzw. nur der Browser fehlen.

Die Entwickler beschreiben die Stimmung im so genannten "Shiproom" im Fall von Windows 7 als sehr entspannt. Bei Windows Vista hatte es bis zum Ende heiße Diskussionen um die Funktionalität und die Qualität des Betriebssystems gegeben, bevor man sich zum Abschluss der Entwicklung durchringen konnte.

Nach Angaben von Microsoft wurde der Code von Windows 7 bereits seit dem 13. Juli nicht mehr verändert. Stattdessen nutzte man die letzten Tage noch einmal für ausführliche Tests, um so auch verbleibende, eventuell schwer wiegende Fehler aufzuspüren. Da es offenbar keine größeren Probleme gab, erfolgte nun die Bekanntgabe der Fertigstellung.

Windows 7 RTM-Build 6.1.7600 Windows 7 RTM-Build 6.1.7600 Windows 7 RTM-Build 6.1.7600
Weitere Screenshots der Windows 7 RTM Version

Die finale Build von Windows 7 trägt die Nummer 7600.16385 und war bereits ins Internet gelangt, Tage bevor Microsoft sie als Final-Ausgabe bestätigte. Zuletzt hatte Microsoft noch die mit dem letzten Patch-Day ausgelieferten Updates und deren Änderungen integriert. Schon vor dem Marktstart wird das neue Windows 7 an verschiedene kleinere Gruppen von Nutzern ausgeliefert.

Ab 22. Oktober 2009 soll Windows 7 im Handel erhältlich sein. Dann halten auch diverse neue PC-Systeme Einzug, die mit dem neuen Windows ausgestattet sind. Microsoft verspricht zusammen mit seinen Partnern unter den Computerherstellern ein kleines Produktfeuerwerk, das unter anderem sehr dünne mobile Systeme, aber auch günstige Low-End-Geräte und All-In-One-PCs bieten soll.

Für die PC-Industrie stellt Windows 7 in der Krise einen Hoffnungsträger dar. Viele Hersteller hoffen, dank dem neuen Betriebssystem ihre Verkaufszahlen steigern zu können und auch der Handel will profitieren.

WinFuture berichtet von Anfang an über den Vista-Nachfolger und hat dazu eigens ein Windows 7 Special eingerichtet.

WinFuture Special: Windows 7

Videos: Windows 7 Videos

WinFuture Screenshots: Windows 7



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