Microsofts Gratis-Antivirus mit guter Erkennungsrate
Andreas Marx von AV-Test ließ nach Angaben von 'ComputerWorld' die Microsoft Security Essentials wie üblich auf die Suche nach fast 3200 derzeit verbreiteten Viren, Trojanern, Würmern und anderer Schadsoftware gehen. Die Malware stammt jeweils aus der so genannten WildList, in der aktuell von Angreifern verwendete Attacken verzeichnet sind.

Microsoft Security Essentials
In allen Fällen konnte Microsoft Security Essentials, das unter dem Codenamen "Morro" entwickelt wird, die Schadprogramme aufspüren und entfernen. Dies sei ein gutes Zeichen, schließlich gibt es derzeit noch eine Reihe von Sicherheitslösungen die nicht so gute Ergebnisse liefern können, erklärte Marx.
Auch beim Test mit einer Liste ausgesuchter "False Positives", mit der mögliche Falscherkennungen überprüft werden, konnte Microsoft Security Essentials ein gutes Ergebnis liefern. Keine der Dateien wurde fälschlicherweise als gefährlich eingestuft, was Marx "sehr gut" nannte.
Bei der Beseitigung von Root-Kits gebe es ebenfalls keine Gründe für Beschwerden, so der Experte. Microsoft Security Essentials könne insgesamt gefundene Schadprogramme sehr gut entfernen, doch noch will AV-Test noch kein abschließendes Urteil abgeben, da noch weitergehende Versuche ausstehen.
Die Software nutzt die gleichen Routinen wie Microsofts kommerzielle Sicherheitslösung ForeFront für Firmenkunden. Diverse Sicherheitsdienstleister hatten sich zunächst abfällig über Microsofts Einstieg in den Markt für kostenlose Virenscanner geäußert. Heutzutage stünden statt Viren und Würmern vermehrt Angriffe im Web im Mittelpunkt, vor denen Microsoft Security Essentials nur unzureichend schützen könne, so ihre Argumentation.
Alle Informationen zu den Microsoft Security Essentials findet man in unserem kurzen Testbericht "Morro: Erster Eindruck von Microsofts Gratis-AntiVirus".
Weitere Informationen: Microsoft Security Essentials
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