Chip-Fehler: Versicherung klagt nun gegen Nvidia

Wirtschaft & Firmen Die Produktionsfehler bei Nvidia-Grafikchips im letzten Jahr führten nun dazu, dass der GPU-Hersteller von seiner eigenen Versicherung, der National Union Fire Insurance Company (NUFI), verklagt wurde. Die NUFI will sich vor Gericht eine Bestätigung dafür einholen, dass sie keine Zahlungen an das Unternehmen leisten muss. Immerhin, so der Vorwurf, habe Nvidia nicht entsprechend der Verträge mit der Versicherung gehandelt. Informationen wurden beispielsweise zu spät übermittelt.

Was für die NUFI aber noch viel schwerer wiegt, sei die Tatsache, dass man nicht zu den Verhandlungen mit den Computer-Herstellern hinzugezogen wurde. So kam es, dass Nvidia Rechtsstreitigkeiten über Schadensersatzzahlungen mit außergerichtlichen Vergleichen beilegte, denen die Versicherung in dieser Form nicht zugestimmt hätte.

So schloss Nvidia beispielsweise einen Vergleich mit Toshiba ab. Die NUFI wurde darüber allerdings erst am 28. Januar informiert, als die Vereinbarungen bereits unterzeichnet waren. Zwei Tage später folgte eine weitere Mitteilung über eine Einigung mit Dell, die Zahlungen in Höhe von 10 Millionen Dollar umfasste. Diese und andere Summen will die Versicherung nun nicht übernehmen.
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