Bericht: Dell & weitere Hersteller verschmähen Nvidia

Grafikkarten Der Computerhersteller Dell will sich angeblich innerhalb der nächsten Monate komplett von der Verwendung von Grafikkarten und Zusatzgrafikchips des ATI-Konkurrenten Nvidia verabschieden. Hintergrund sind angeblich die vor einigen Monaten bekannt gewordenen Qualitätsprobleme. Wie der britische Branchendienst 'The Inquirer' unter Berufung auf informierte Quellen berichtet, sollen bald auch in den letzten verbleibenden Dell-Systemen mit Nvidia-Grafiklösungen alternative Chips des Mitbewerbers ATI verbaut werden. Schon jetzt sei das Angebot massiv ausgedünnt worden, hieß es weiter.

So kommen schon jetzt nur noch in einigen All-In-One-PCs und bei einigen wenigen PCs der High-End-Produktreihe Dell XPS Nvidia-Grafikchips zum Einsatz. Im Fall der All-In-One-PCs soll dies auf einen im Vergleich zur normalen PCs längeren Produktlebenszyklus zurück zu führen sein, der dem eines Notebooks ähnelt, schließlich kommt ungefähr die gleiche Hardware zum Einsatz.

Bei den High-End-Desktops der XPS-Serie bietet Dell die Nvidia-Grafikkarten angeblich nur noch an, um mit einem Verzicht keine Kunden zu vergraulen, die traditionell keine Systeme mit ATI-Grafik erwerben würden. Auch bei diversen weiteren OEM-Herstellern sei in Kürze mit einem Verzicht auf die Verwendung von Nvidia-Grafikprozessoren zu rechnen.

Nvidia hatte im letzten Jahr eingestehen müssen, dass bei der Fertigung diverser Chips minderwertige Werkstoffe eingesetzt wurden, so dass sich die Prozessoren von der Platine lösen können. In der Folge hatten einige Hersteller ihre Notebooks zurück rufen müssen. Außerdem müssen sie seitdem mit höheren Rücklaufzahlen wegen defekter Grafikchips rechnen, wofür die Unternehmen von Nvidia angeblich nur unzureichend entschädigt wurden.
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