iPhone als Ebook-Reader: Schweizer Firma klagt

Wirtschaft & Firmen Die schweizer Monec Holding klagt gegen den Elektronikhersteller Apple, da das iPhone gegen ein 1999 eingereichtes Patent verstoßen soll. Darin wird ein elektronisches Buch beschrieben. Laut einem Bericht von 'AppleInsider' hat Monec Holding die Klage bei einem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Virginia eingereicht. Die Nutzung des iPhones als Ebook-Reader soll gegen das US-Patent 6,335,678 verstoßen. Darin wird ein elektronisches Buch als Gerät mit geringem Gewicht beschrieben, das mit Hilfe eines LCD-Touchscreens bedient wird. Die Größe muss ausreichend sein um eine Buchseite darzustellen.

In der Klageschrift heißt es, dass Apple über seinen App Store eine Software vertreibt, die das Smartphone zu einem Ebook-Reader macht. Tatsächlich bietet der Online-Einzelhändler Amazon seit wenigen Wochen mit "Kindle for iPhone" eine entsprechende Anwendung an.

Die Monec Holding verlangt nun Schadenersatz in ungenannter Höhe. Zudem soll Apple die Anwaltskosten erstatten und eine einstweilige Verfügung unterschreiben, die weitere Verstöße gegen das Patent untersagt.
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