Silverlight ist zu gut - 50 Entlassungen bei Netflix

Wirtschaft & Firmen Der Video-Service Netflix hat die Entlassung von 50 Beschäftigten angekündigt. Den Angaben des Unternhemens zufolge liegt der Grund in Microsofts Flash-Konkurrenten Silverlight.

Betroffen von den Kündigungen, die Anfang kommenden Jahres erfolgen sollen, sind Technikspezialisten im Bereich Kundensupport. Lediglich für 15 weitere Angestellte habe man neue Arbeitsplätze innerhalb des Unternehmens gefunden, hieß es.


"Jene von euch, die oft Filme auf dem PC oder Mac anschauen, werden bemerkt haben, dass unser Player nun viel einfacher zu installieren ist und auf Silverlight basiert. Die gute Nachricht: Das führt bei euch Kunden zu weniger Problemen. Die schlechte: Wir verfügen nun über mehr Technikexperten im Kundensupport, als wir benötigen", heißt es im offiziellen Firmenblog.

An der gesamten Zahl der Beschäftigten wird sich allerdings kaum etwas ändern. Netflix baut parallel die Zahl der Techniker im Streaming-Bereich aus, da dieser offenbar gut angenommen wird. Allerdings werden hier andere Fachkenntnisse als im Kundensupport benötigt, so dass man nicht auf die gleichen Mitarbeiter zurückgreifen kann.
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.. und umschulen ist zu teuer, auch wenn die Mitarbeiter schon die Betriebsabläufe im Unternehmen kennen.
 
@cOOl!ng: teilweise ist es aber auch schwer qualifizierte Leute zu finden, zu mindestens in DE__ ich bin immer der Meinung, gibt einem Mitarbeit (natürlich mit genügend Vorkenntnissen) den Anreiz in der Firma zu bleiben, und er wird dir sehr treu sein, wenn er merkt, dass die Firma ihn behalten möchte, in ihn investiert und nicht nur sein Wissen abschöpft. ////- Außerdem, manchmal scheinen die höheren Etagen zu vergessen, dass Qualifizierung von qualifizieren kommt, also irgendwo muss der Mitarbeit sich das zusätzliche Know-How aneignen, und das ist der "mist" in DE, alle wollen fertige und auf den Punkt genau gezüchtete Mitarbeiter haben.
 
@castor: Ja genau meine Meinung. Zudem treten dann in ein paar Monaten oder Wochen wieder Probleme auf und dann werden die dort genannten Techniker wieder händeringend angeworben. Wenn sie einfach umgeschult hätten, hätten sie weitaus qualifiziertere Mitarbeiter in beiden Bereichen und wären somit flexibler, wenn dann irgendwann mal wieder mehr "Supporter" gebraucht werden. Dann wüsste außerdem mal eine Abteilung was die andere tut und nicht so wie es heutzutage in manchen Unternehmen zugeht.
 
@cOOl!ng: jo, leider isses so, Schulungen kosten nen Schweinegeld. Da isses für den Chef billiger jemanden anzuwerben, der bereits das Vorwissen usw hat und ihn dann in die Arbeitsabläufe rein zuhauen...Aber von Motivationsspritzen in Form von Treue und Vertrauen, die den Mitarbeiter seine Arbeit gerne machen lassen, die ihn viel besser arbeiten lassen, da kann sein Gehalt sogar etwas niedriger sein, wenn das Klima stimmt im Betrieb, dann is meistens alles in Ordnung, aber das wissen die meisten Chefs nicht
 
Spann ich das jetzt richtig? Die müssen Personal killen weil das Zeug bugfrei läuft ?!


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