IBM-Studie: Apple liefert die unsicherste Software

Wirtschaft & Firmen Vor kurzem hat IBM eine aktuelle Studie zum Thema Schwachstellen in Software veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass Apple im ersten Halbjahr 2008 das Unternehmen mit der unsichersten Software auf dem Markt gewesen ist. Wie es heißt, kommt Apple mit seiner Software auf 3,2 Prozent gemeldete Sicherheitslücken. Knapp dahinter folgen das Content-Management-System Joomla mit 2,7 Prozent und Microsoft mit 2,5 Prozent. IBM selbst kommt auf einen Anteil von 2,3 Prozent gemeldeter Sicherheitslücken.

Was die Anzahl der sich im Umlauf befindenden Schadsoftware für die entsprechenden Sicherheitslücken angeht, liegt Microsoft an der Spitze. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Hewlett-Packard und Apple. Wie ein Sprecher von IBM erklärte, wurden für die Studie 3534 Schwachstellen untersucht.

Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von rund fünf Prozent. Aus der Studie geht weiter hervor, dass Sicherheitsunternehmen nur für rund 30 Prozent der entdeckten Schwachstellen verantwortlich sind. Der Großteil wird demnach von unabhängigen Entwicklern und Forschern entdeckt.

Weitere Informationen: xforce-midyear-report-2008.pdf (3,37 MByte)
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