Regisseur: Microsoft lässt Blu-ray & HD DVD scheitern

Microsoft Auch Microsoft ist am Wettstreit der neuen hochauflösenden DVD-Formate beteiligt. Das Unternehmen gehört zu den Unterstützern von HD DVD, dem von Toshiba entwickelten Konkurrenzformat zu dem vor allem von Sony forcierten Blu-ray.

Offiziell hält man bei Microsoft HD DVD vor allem wegen der günstigeren Produktionskosten, der weniger restriktiven Kopierschutzmaßnahmen und der umfangreicheren Multimedia-Features für die bessere Wahl. Tatsächlich soll der Softwarekonzern mit seiner HD-Strategie aber ganz andere Ziele verfolgen.


Zumindest wenn es nach Michael Bay, dem Regisseur von Filmen wie "Transformers" und "Armageddon", geht, versucht Microsoft durch die Förderung von HD DVD den Formatkrieg im allgemeinen zum Scheitern zu bringen. Ziel sei es laut Bay, Film-Downloads als endgültige Lösung für alle Formatrivalitäten durchzusetzen.

In seinem Forum erklärte Bay einem Besucher, dass Microsoft am liebsten beide Format scheitern sehen würde. Als Alternative würde das Unternehmen dann letztenendes Film-Downloads einführen. Dies sei in der Branche schon länger ein "dreckiges Geheimnis, über das Keiner spricht".

Aus diesem Grund versuche Microsoft die Hollywood-Studios mit "100-Millionen-Dollar-Schecks" für die Nutzung von HD DVD zu gewinnen, obwohl Blu-ray eigentlich überlegen ist, so Bay. Microsoft wolle so für Verwirrung im Markt sorgen, bis man Lösungen für Film-Downloads entwickelt hat.
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