Chinesische Trojaner auf Behörden-PCs entdeckt

Internet & Webdienste Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel heute berichtet hat, wurden bei einer Überprüfung durch den Verfassungsschutz und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik chinesische Trojaner auf Computern im Bundeskanzleramt gefunden.

Die Rechner im Bundeskanzleramt, im Wirtschaftsministerium, sowie im Forschungsministerium und im Auswärtigen Amt seien in den vergangenen Monaten mit den Spionageprogrammen infiziert worden, so die Behörden.

Wie der Spiegel weiter berichtete, hätten die chinesischen Hacker darüber hinaus versucht, noch weitere Regierungsrechner mit Trojanern zu infizieren. Dies sei jedoch nicht gelungen. Seit der Infizierung der Computer habe man bereits den Abfluss von mehr als 160 GByte an Daten verhindert, so die Behörden.

Der Verfassungsschutz geht derzeit davon aus, dass die Angriffe auf Hacker der chinesischen Volksbefreiungsarmee zurückgehen. Damit wäre der chinesische Staat für die Angriffe verantwortlich. Die chinesische Botschaft in Berlin dementierte diese Anschuldigungen jedoch und sprach von einer "verantwortungslosen Spekulation ohne jede Beweisgrundlage".
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Jetzt erfahren die Behörden auch mal was so ein Trojaner alles anrichten kann. Vielleicht denken jetzt mal einige Leute da "oben" mehr über den Bundestrojaner nach.
 
@SwD: jo, jetzt haben sie nen praktisches Beispiel, jetzt wird er genemigt ^^ Politiker sind Lernresistent das haben sie doch nun wirklich mehrfach bewiesen.
 
@SwD: Eher sollte man darüber nachdenken, welche Konsequenzen das für China haben wird/soll. Sollte wirklich deren Staat dafür verantwortlich sein, dann kann man das nicht einfach ignorieren. Die haben ja nicht mehr alle Tassen im Schrank, einfach so ihre Trojaner unserer Regierung unterzuschieben und dann fleißig Daten "abfließen" zu lassen. Das ist ein eindeutiger Versuch, an geheime Informationen zu kommen und die Spitze unseres Staates abzuhören. Unglaublich, dass die glauben sich soetwas leisten zu können.
 
@mh0001: Die Frage ist, wieviel Daten sie "nicht" vor dem abfließen schützen konnten.
 
@mh00001: Die chinesische Regierung ist eine Diktatur und missachtet gründlich und systematisch alle Menschenrechte. verbietet Oppositionsparteien. Dort werden jährlich 10.000 Menschen hingerichtet für Sachen wie "Angabe über die tatsäche Verbreitung von SARS usw." (offiziell: Weitergabe von Staatsgeheimnissen) und Oppositionspolitiker verschwinden spurlos. http://tinyurl.com/2t95xf Dagegen erscheint das einschleusen von irgendwelchen Trojanern wie die Weitergabe einer Sicherheitskopie an einen Freund. Die leisten sich ganz andere Sachen. Der Staatschef sollte längst vom internationalen Gerichtshof verurteilt worden sein...


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