Streit um gehackte Server der Linux-Variante Ubuntu

Linux Einige Server des freien Betriebssystems Ubuntu Linux wurden offenbar gehackt. Die von der Community betreuten Server wurden vom Hauptsponsor Canonical zur Verfügung gestellt und litten scheinbar schon seit längerem unter schweren Sicherheitsproblemen.

Die fünf betroffenen der insgesamt acht Server fingen offenbar an, aktiv andere Server anzugreifen. Während man bei Canonical die Administratoren der Community für die Probleme verantwortlich macht, weisen die Administratoren die Schuld dem Sponsor zu.

Die Sicherheitsprobleme wurden aber offenbar von beiden Seiten verschuldet. Die Administratoren hätten zum Beispiel unverschlüsselte FTP-Transfers zugelassen und verwendet. Aber auch Canonical soll schwere Versäumnisse zu verschulden haben. So habe der Hersteller veraltete Hardware zur Verfügung gestellt, weswegen die Administratoren - wegen Inkompatibilität der Netzwerkkarten - keine aktuellere Version des Betriebssystems installieren konnten, heißt es aus dem Umfeld von Ubuntu.

Auf den Servern lief Ubuntu in der Version 5.10 ("Breezy Badger"), aktuell ist jedoch die Ausgabe 7.04 ("Feisty Fawn"), für die auch Updates und Installationspakete über die betroffenen Server verteilt wurden. Bisher ist nicht bekannt, ob Updates oder Installations-Pakete der Distribution durch die Attacken kompromittiert wurden.

Update, 16.08. 12:44:
Laut einer Meldung auf Ubuntuusers.de waren keinerlei Installations-Pakete oder Updates in Gefahr. Die betroffenen Server waren nicht für die Auslieferung solcher Pakete zuständig.
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@skaven: Giebt es eine quelle?
 
[re:1] nim am 15.08.07 19:26 Uhr
(+1
@Geisterfahrer: https://wiki.ubuntu.com/UbuntuWeeklyNewsletter/Issue52#head-b009291e4151391137b8f04a53adea995d0ee280 unter anderem, außerdem diverse andere blogs sowie slashdot (natürlich).
 
@nim:Danke. M.F.G Geisterfahrer
 
Dies ist ohne Übertreibung, wirklich sehr peinlich! Da fehlen mir fast die Worte. An den Imageschaden möchte ich gar nicht denken.
 
@Ruderix2007: 100% Zustimmung, dies hätte ich selbst Linux nicht gewünscht. Nicht vorstellbar, wenn die MS geschehen wäre, welche Schadenfreude und Beleidigungen es geben würde.


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