Ubuntu Linux nun auch bei Acer ab Werk installiert?

Linux Der Computerhersteller Dell sorgte vor einigen Monaten für Aufsehen, als das Unternehmen - einer der wichtigsten Hardware-Partner von Microsoft - ankündigte, seine PC-Systeme ab Werk auch mit dem freien Betriebssystem Ubuntu Linux zu liefern.

Mittlerweile sind bereits verschiedene Dell-Rechner mit Ubuntu erhältlich. Auch wenn man bisher keine Angaben zu den Absatzzahlen veröffentlicht hat, scheinen sich die Geräte gut zu verkaufen, da Dell die Angebotspalette immer weiter ausbaut.

Angesichts des offensichtlichen Erfolgs von Dells Linux-Systemen, denken auch andere PC-Hersteller darüber nach, das freie Betriebssystem vorinstalliert auszuliefern. Schon länger wird Dells Hauptkonkurrent Hewlett-Packard als nächster großer Anbieter von PCs mit Ubuntu Linux gehandelt.

Nun wurde bekannt, dass sich offenbar auch Acer ein Stück vom Kuchen sichern will. In Singapur wird derzeit ein Acer-Laptop beworben, der mit Ubuntu Linux ausgestattet ist. Das Acer Aspire 5710z wird zum Preis von umgerechnet rund 480 Euro angeboten und ist mit einem Dual-Core Pentium-Prozessor ausgestattet.

Von offizieller Seite wurden dazu bisher keine Angaben veröffentlicht. Bei dem Ubuntu-Laptop von Acer handelt es sich um ein Einsteigermodell, das über eine durchschnittliche Ausstattung verfügt. Der Umstand, dass das Gerät mit einer zweijährigen Service-Garantie angeboten wird, deutet darauf hin, dass es sich tatsächlich um ein Angebot Acers handelt.

Update (01.08.): Wie mittlerweile bekannt wurde, installiert Acer Ubuntu Linux nicht vor. Die Händler aus Singapur haben sich eigenständig für die Vorinstallation von Ubuntu entschieden, um die Reaktionen ihrer Kunden zu prüfen. Acer selbst liefert offenbar bereits seit einem Jahr Notebooks auch mit dem taiwanischen Linpus Linux aus.
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die sollen ma lieber suse vorinstallieren.
 
@ThunderKiller: Solche Kommentare sollten die mal lieber löschen, weil unnötig, uninformativ und absolut unqualifiziert!
 
@ThunderKiller: Suse? War das nicht diese schrecklich überladene Distribution der Patent-Verrückten von Novell? Im Ernst: Für Suse geht es im Privatbereich abwärts, seitdem Ubuntu, Fedora und Debian an ihrem Marktanteil vorbeigezogen sind und sie von Microsoft geschmiert werden.
 
@ThunderKiller: 1. Distro-Wahl ist Geschmackssache Mir persönlich hat SuSE nie wirklich gefallen. Zu überladen, langsam und YAST hat mir auch nie gefallen. Aber das ist meine Meinung. 2. Es geht nicht wirklich um die Distro, die vorinstalliert wird. Es geht darum, DASS endlich eine Alternative zu MS Wndows angeboten wird. Das war lägst überfällig. MS hat genug Geld in den Rachen geworfen gekriegt. Wird Zeit, dass der Markt etwas belebt wird. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Für den Endkunden kann das nur Gutes heißen. Windows könnte günstiger und vielleicht auch mal besser werden und für GNU/Linux ist das eh super, weil das System halt schon längt Desktop-tauglich ist und es einfach nur nicht so beworben wird wie Windows. Die meisten Standard-PC-Nutzer wissen ja nichtmal, dass es etwas anderes als Windows gibt! Das muss und das wird sich ändern. Es hat lange gedauert, aber nun scheint es ja endlich (sehr) langsam zu beginnen.
 
@ThunderKiller: Ich habe bis jetzt nur OpenSuse ausprobiert und fand es garnicht schlecht. Wen mir jemand erklären könnte was an Ubunto so viel besser ist als an Suse wäre ich dankbar! :-)


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