Handys durch Iris-Erkennung künftig diebstahlsicher

Telefonie Der japanische Elektronikhersteller Oki Electric hat eine neue Software entwickelt, mit der man die Nutzung von Handys, Smartphones und PDAs durch Unbefugte verhindern will. Das System nutzt die in vielen Geräten bereits integrierte Kamera um, den Besitzer anhand der Iris seiner Augen zu erkennen. Die passend "Iris Recognition Technology for Mobile Terminals" genannte Software ist für Geräte gedacht, auf denen Windows Mobile, Windows XP oder Symbian als Betriebssystem eingesetzt werden. Oki bietet bereits seit langem Iris-Identifikationslösungen an, doch bisher wurden dafür immer spezielle Infrarot-Kameras benötigt.


Die neue Software soll nun mit jeder normalen Digitalen Kamera funktionieren, die eine Auflösung von 1 Megapixel oder mehr bietet. Auf diese Weise ließe sich dem Diebstahl von Handys oder anderen für Dieben interessanten Geräten mit einer eingebauten Kamera vorbeugen, ohne zusätzliche Hardware wie einen Fingerabruckleser zu benötigen.

Oki empfiehlt, die Software nur bei Geräten mit Kameraauflösungen von mindestens zwei Megapixeln zu verwenden, um ein möglichst hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Hat die Kamera mindestens 2 Megapixel Auflösung soll sich die Fehlerkennungsrate auf einen Fall bei 100.000 Iris-Scans belaufen.


Um den Besitzer des Endgeräts zu identifizieren, muss das Bild der Iris mindestens 100 Pixel Durchmesser haben, so der Hersteller. Oki gibt an, dass die ersten Geräte mit der neuen Software schon im kommenden Jahr auf den Markt kommen sollen. 2005 hatte man bereits eine ähnlich funktionierende Gesichtserkennungssoftware für Handys vorgestellt.
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