Forscher entwickeln Immunsystem für Handys

Forschung & Wissenschaft An der Freien Universität Berlin arbeitet ein Forschungs-Team derzeit an einem neuen Sicherheits-System für Mobiltelefone. Dieses soll selbstständig mitlernen. Die Forschungen werden dabei von Experten für Mobilfunk und Sicherheit in Hamburg und Bochum unterstützt, teilte die Universität mit. Das Projekt wird vom Bundesforschungsministerium für zweieinhalb Jahre mit fast einer Million Euro gefördert.

Handys und Smartphones übernehmen im Alltag ständig neue Funktionen: Sie dienen nicht nur als Telefon, Terminkalender und Adressbuch - demnächst sollen sie auch Flugtickets ersetzen und zur bargeldlosen Bezahlung benutzt werden. Dies erfordert zunehmend einen besonderen Schutz vor ungewollten Zugriffen von außen.

"Ähnlich unserem biologischen Immunsystem soll jedes Gerät von den Bedrohungen lernen und Verteidigungsstrategien aufbauen", erklärt Jochen Schiller, Professor für Informatik und Leiter des Projekts.

Umfassenden Schutz soll nach dem Abschluss des Projekts Mitte 2012 ein kooperatives, digitales Immunsystem bieten. Schiller und seine Mitarbeiter wollen eine intelligente Erkennungs- und Abwehrsoftware bauen. Diese agiert nicht nur auf dem zu schützenden Mobiltelefon, sondern nimmt auch technische Geräte in der Umgebung zu Hilfe, hieß es.
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