Microsoft will anonyme Suchanfragen ermöglichen

Microsoft Microsoft hat sich dem Konkurrenten Ask.com angeschlossen und bietet den Nutzern seiner Suchmaschinen nun die Möglichkeit, Anfragen auch vollkommen anonym zu stellen. Gleichzeitig fordern die beiden Unternehmen andere Anbieter auf, es ihnen gleich zu tun. Während Ask seine anonyme Suche bereit gestartet hat, will sich Microsoft bis Ende des Jahres Zeit lassen. Dann soll die neue Windows Live Suche über Funktionen verfügen, mit denen der Nutzer selbst entscheiden kann, ob Informationen zu seiner Suchanfrage gespeichert werden sollen.

Selbst wenn ein Anwender nicht explizit festlegt, dass bei seinen Suchanfragen keine Daten gespeichert werden sollen, will Microsoft dann alle Informationen zu Suchanfragen nach 18 Monaten anonymisieren. Bisher werden die Suchanfragen und einige Nutzerdaten gespeichert, um angepasste Werbung auszuliefern.

Wie auch bei Google & Co werden dabei jedoch keine Namen oder E-Mail-Adressen gespeichert, sondern "nur" die IP-Adresse und in bestimmten Fällen auch die Postleitzahl. Beim Konkurrenten Google hat man bisher nur zugesichert, die Daten zu Anfragen zu anonymisieren, anonyme Suchanfragen sind bisher nicht möglich.

Microsoft und Ask wollen auch andere Anbieter zu ähnlichen Schritten bewegen. Dazu soll in der näheren Zukunft eine Konferenz stattfinden, auf der alle Unternehmen zusammenkommen werden, die Suchmaschinen betreiben. Auch die amerikanische Handelsaufsicht plant ein solches Treffen.
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