Microsoft und Yahoo verbinden ihre Messenger-Netze

Internet & Webdienste Microsoft und Yahoo werden heute bekannt geben, dass es Nutzern der Messenger der beiden Firmen in Zukunft möglich sein wird untereinander per Text und Sprache zu kommunizieren. Damit dürfte sich die Landschaft im gespaltenen Markt für Online-Messenger nachhaltig verändern. Das Abkommen zwischen MS und Yahoo ist das erste seiner Art im hart umkämpften Online-Messaging Sektor. Bisher hatten sich die Anbieter immer vehement gegen eine Verknüpfung ihrer Netze gewehrt. 1999 hatte Microsoft seinen MSN Messenger ohne Zustimmug von AOL AIM-kompatibel gemacht, woraufhin AOL diese Verbindung mit jedem Update kapte, während Microsoft seinen Messenger ständig wieder AIM-kompatibel machte. Letztendlich hatte sich Microsoft auf die Verbesserung seines Clients konzentriert. Durch die Inkompatibilität der Messenger-Netzwerke waren im Laufe der Zeit zahlreiche Programme entstanden, die die Netzwerke beim Endkunden unter einen Hut brachten.

Mit der Zusammenarbeit von Yahoo und MSN beim Instant-Messaging wird AOL unter Druck gesetzt, deren Kombination aus ICQ und AIM bisher rund 56 Prozent Marktanteil verzeichnen kann. Der Hauptgrund für die Kooperation der beiden Konkurrenten dürfte allerdings die wachsende Popularität von Diensten wie Skype oder Google Talk sein.

Gerüchten zufolge könnte es auch bald eine Verbindung zwischen AIM/ICQ und MSN Messenger geben, da sich Microsoft angeblich in Verhandlungen mit Time Warner, dem Mutterkonzern von AOL, darüber befindet.
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