Qualcomm wertet seine unteren Preisklassen deutlich auf
Gleich drei neue Prozessoren wird der Chiphersteller Qualcomm in der kommenden Zeit ins Rennen schicken. Mit den Snapdragons 632, 439 und 429 sollen zukünftig Nutzer von preisgünstigeren Smartphones eine bessere Leistung zur Verfügung gestellt bekommen, was die Systeme zunehmend attraktiver macht.
Mit dem Snapdragon 632 kommt dabei ein neuer Chip auf den Markt, der die untere Mittelklasse ansprechen soll. Gegenüber den Vorgängern wird hier auf die inzwischen etwas betagten Cortex A53-Kerner verzichtet. Qualcomm verbaut stattdessen den stärker selbst entwickelten Kryo 250, der bereits in den etwas weiter oben angesiedelten Produkten zum Einsatz kommt. Bei der Grafikeinheit hält der Hersteller hier an der Adreno 506 fest.
Insgesamt soll der Chip eine um rund 40 Prozent höhere Leistung bereitstellen können als der Snapdragon 626, der zuvor das gleiche Feld bediente. Produziert werden die SoCs im FinFET-Verfahren mit Strukturweiten von 14 Nanometern. Die neueren 10-Nanometer-Produktionskapazitäten werden also erst einmal ausschließlich für die Snapdragons der 700er- und 800er-Serien genutzt.
Ansonsten bleibt es hier dabei, dass Qualcomm die Chips mit Cortex A53-Kernen ausstattet. Ein Performance-Plus gibt es aber trotzdem, da die SoCs auf die schnelleren Grafikeinheiten Adreno 504 und 505 aktualisiert werden. Diese sorgen dafür, dass die Performance der SoCs insgesamt ein Stück steigt.
Siehe auch: Qualcomm will wohl Intel in mobilen PCs mit dem Snapdragon 1000 ans Leder
Insgesamt soll der Chip eine um rund 40 Prozent höhere Leistung bereitstellen können als der Snapdragon 626, der zuvor das gleiche Feld bediente. Produziert werden die SoCs im FinFET-Verfahren mit Strukturweiten von 14 Nanometern. Die neueren 10-Nanometer-Produktionskapazitäten werden also erst einmal ausschließlich für die Snapdragons der 700er- und 800er-Serien genutzt.
Unten wird's effizienter
Trotzdem gibt es in den unteren Regionen auch ordentliche Fortschritte bei der Fertigungstechnik. Das zeigt sich bei den beiden neuen Modellen der 400er-Reihe, die eher die untersten Preisklassen ansprechen. Hier arbeitete man bisher noch mit den inzwischen recht betagten 28-Nanometer-Anlagen, auf denen inzwischen sehr günstig große Mengen hergestellt werden konnten. Jetzt steigt Qualcomm aber auch in diesem Produktsegment auf 14 Nanometer um, wodurch vor allem die Energieeffizient um rund 25 Prozent verbessert werden kann.Ansonsten bleibt es hier dabei, dass Qualcomm die Chips mit Cortex A53-Kernen ausstattet. Ein Performance-Plus gibt es aber trotzdem, da die SoCs auf die schnelleren Grafikeinheiten Adreno 504 und 505 aktualisiert werden. Diese sorgen dafür, dass die Performance der SoCs insgesamt ein Stück steigt.
| Snapdragon 632 | Snapdragon 439 | Snapdragon 429 | |
|---|---|---|---|
| CPU | 4x Kryo 250 (Cortex A72) mit 1.8 Gigahertz 4x Kryo 250 (Cortex A53) mit 1.8 Gigahertz |
4x Cortex A53 mit 1.95 Gigahertz 4x Cortex A53 mit 1.45 Gigahertz |
4x Cortex A53 mit 1.95 Gigahertz |
| GPU | Adreno 506 | Adreno 505 | Adreno 504 |
| Modem | X9 LTE Cat. 7/13 300Mbps Down / 150Mbps Up |
X6 LTE Cat. 4/5 150Mbps Down / 75Mbps Up |
|
| Kamera | 24 Megapixel 13+13 Megapixel |
21 Megapixel 8+8 Megapixel |
16 Megapixel 8+8 Megapixel |
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