Metallica-Gitarrist: "Es war richtig, damals Napster zu verklagen"

Internet, musikstreaming, Napster Bildquelle: Wikipedia
Die Metal-Band Metallica hat vor mittlerweile 18 Jahren den damals revolutionären Filesharing-Dienst Napster aufgrund Copyright-Verstößen verklagt. Metallica bekam Recht und war letztlich dafür verantwortlich, dass Napster schließen musste. Die Musikindustrie lobte das, der Band brachte das viel Kritik und bis heute den Ruf als geldgeile abgehobene Superstars ein.
Fast zwei Jahrzehnte nach dem Fall "Metallica vs. Napster, Inc." ist das Thema bei der ehemaligen Thrash-Metal-Band immer noch Gegenstand von Interview-Fragen. Denn rechtlich gab es damals kaum Zweifel: Napster war ein Paradies für Urheberrechtsverstöße.

Napster zerstört - und stolz darauf!

Dennoch war die Rolle von Metallica und vor allem Band-Sprachrohr und Drummer-Imitator Lars Ulrich freundlich formuliert unglücklich. Denn Ulrich ließ keine Gelegenheit aus, Filesharer als Schwerstverbrecher zu brandmarken, er war auch noch Jahre später stolz darauf, Napster zerstört zu haben.

Kritiker meinten, dass es Metallica nicht unbedingt darum ging, kleinen Bands das Überleben zu sichern, sondern in erster Linie darum das eigene bereits gut gefüllte Konto noch mehr zu füllen.



Auch 18 Jahre nach dem Fall Napster meinte Gitarrist Kirk Hammett, dass es damals die richtige Entscheidung war. In einem Interview mit der schwedischen Fernsehsendung Nyhetsmorgon sagte Hammett (via Rolling Stone), dass er es auch heute nicht bereut.

"Das ganze Napster-Ding hat uns überhaupt keinen Gefallen getan", so Hammett. "Aber wisst ihr was? Wir sind immer noch im Recht in Bezug auf Napster, egal ob es Leute gibt, die sagen 'Metallica lag falsch'. Alles was man tun muss ist, sich den Status der Musikindustrie anzusehen, denn das erklärt die Situation gleich".

Legale Napster-Erben

Mit dieser Aussage wird sich Hammett aber keine neuen Internet-Freunde machen, denn die Zahlen der Industrie sprechen eine andere Sprache. Denn die steigen zuletzt wieder deutlich und das hat man Diensten zu verdanken, die man durchaus als geistige Erben von Napster bezeichnen kann.

Denn schon seinerzeit war es das Hauptargument von Piraten, dass sie für ein umfangreiches Musik-Angebot gerne zahlen würden, wenn es so etwas gäbe. Und das genau ist auch das Erfolgsrezept von Spotify. Das bedeutet aber natürlich auch nicht, dass es keine Piraterie gibt.

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