Chrome bringt das Popup zurück - aber auf elegantere Weise
Die Entwickler des Chrome-Browsers bringen den Nutzern das altbekannte Popup in einer neuen Variation zurück. Hintergrund dessen ist die Umsetzung eines vom World Wide Web Consortium (W3C) beschlossenen API für Bild-in-Bild-Darstellungen, die mit der Zeit also auch in anderen Browsern verfügbar sein wird, Tests sollen auch schon bei Apples Safari laufen.
Um Inhalte quasi aus einer Webseite herauszulösen und in einem eigenen Bereich darzustellen, der im Grunde über dem sonstigen Content schwebt, konnten Entwickler bisher bereits auf entsprechende CSS-Elemente zurückgreifen. Allerdings war es hier zwingend, dass alle Inhalte innerhalb des Browser-Fensters verbleiben. Das soll zukünftig nicht mehr eingeschränkt sein.
"Viele Nutzer wollen mit dem Konsum von Medien fortfahren, während sie mit anderen Inhalten, Seiten oder Anwendungen interagieren", erklärte Google-Entwickler François Beaufort die Entscheidung für das neue Verfahren laut einem Bericht von BleepingComputer. Das neue Bild-in-Bild-API ermöglicht es daher, beispielsweise ein Video in ein freifliegendes Player-Fenster zu ziehen, das außerhalb des Browsers über allen anderen Inhalten auf dem Bildschirm schwebt und jederzeit freien Blick auf das Video gewährt.
Chrome-Nutzer sollen Ende August in der Version 69 mit einer allgemeinen Verfügbarkeit des Features rechnen können. Mit Chrome 68 soll es Anfang Juni aber auch schon in den Beta-Channel gelangen. Aktuell können es nur die Nutzer des Canary-Zweiges als experimentelle Funktion ausprobieren. Hier beschränkt sich die Verwendung dann auch erst einmal auf YouTube-Videos, bei denen Google unter kontrollierten Bedingungen die Bild-in-Bild-Funktion ausprobieren kann. Selbst hier steht das Feature aber nicht direkt zur Verfügung, sondern muss aktiviert werden:
Download Chrome - Download des Browsers von Google
"Viele Nutzer wollen mit dem Konsum von Medien fortfahren, während sie mit anderen Inhalten, Seiten oder Anwendungen interagieren", erklärte Google-Entwickler François Beaufort die Entscheidung für das neue Verfahren laut einem Bericht von BleepingComputer. Das neue Bild-in-Bild-API ermöglicht es daher, beispielsweise ein Video in ein freifliegendes Player-Fenster zu ziehen, das außerhalb des Browsers über allen anderen Inhalten auf dem Bildschirm schwebt und jederzeit freien Blick auf das Video gewährt.
Ab Spätsommer für alle
Im Browser soll es dann ein eigenes Bedienelement geben, über das sich das zusätzliche Pseudo-Fenster jederzeit wieder schließen lässt. Dies und einige Beschränkungen in der Spezifikation sollen dafür sorgen, dass das Feature nicht zu ähnlich nervenden Ergebnissen führt, wie es früher beim Einsatz von Popups durch Werbetreibende der Fall war.Chrome-Nutzer sollen Ende August in der Version 69 mit einer allgemeinen Verfügbarkeit des Features rechnen können. Mit Chrome 68 soll es Anfang Juni aber auch schon in den Beta-Channel gelangen. Aktuell können es nur die Nutzer des Canary-Zweiges als experimentelle Funktion ausprobieren. Hier beschränkt sich die Verwendung dann auch erst einmal auf YouTube-Videos, bei denen Google unter kontrollierten Bedingungen die Bild-in-Bild-Funktion ausprobieren kann. Selbst hier steht das Feature aber nicht direkt zur Verfügung, sondern muss aktiviert werden:
- In chrome://flags müssen folgende Punkte aktiviert sein:
- enable-experimental-web-platform-features
- enable-surfaces-for-videos
- enable-picture-in-picture
- Das Erweiterungs-ZIP von Beaufort herunterladen und entpacken.
- Prüfen, ob in chrome://extensions der Developer-Modus aktiviert ist.
- Die Erweiterung mit "Load Unpacked" das src/-Verzeichnis aus dem entpakten ZIP-File in den Browser lassen.
- Anschließend sollte man zu einem YouTube-Video navigieren und das Bild-in-Bild-Icon in der Button-Leiste anklicken können.
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